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Kampfmittelmittelräumung

Bombenfund

Gefährliche Bodenschätze - Kampfmittel aus den Weltkriegen

Sie sind noch immer gefährlich: Die Bomben und anderen Munitionsteile aus den beiden Weltkriegen.

Sie können explodieren, Brände verursachen oder auch giftige Stoffe freisetzen. In aller Regel nimmt die von Kampfmitteln ausgehende Gefahr im Laufe der Jahre zu.

Die Abteilung Bürger- und Ordnungsangelegenheiten der Stadt Soest ist zuständig für den Schutz der Bevölkerung vor Gefahren, die davon ausgehen. Dabei wird sie durch den Kampfmittelbeseitgungsdienst des Landes NRW mit seiner Fachkenntnis und seiner Spezialausstattung unterstützt. Er sucht, räumt und vernichtet nicht detonierte Kampfmittel

Falls sie Gegenstände finden, bei denen es sich um Kampfmittel (Bomben, Granaten, Munition und Munitionsteile) handeln könnte, sind folgende Verhaltensregeln in jedem Fall zu beachten:

  • Kampfmittel sollen nicht berührt werden. Wurden sie versehentlich mit der Hand aufgenommen, so sind sie vorsichtig abzulegen. Wurde das Kampfmittel durch eine Baumaschine erfasst oder auf ein Fahrzeug verladen, so ist es in der jeweiligen Lage zu belassen und die Maschine abzustellen.
  • Erschütterungen sind zu vermeiden, Arbeiten am Fundort sind sofort einzustellen.
  • Unbefugte müssen vom Fundort ferngehalten und entsprechend gewarnt werden, die Fundstelle sollte gekennzeichnet bzw. markiert werden.
  • Der Kampfmittelfund ist unverzüglich der Abteilung Bürger- und Ordnungsangelegenheiten der Stadt Soest oder der Polizei Soest anzuzeigen.

Erreichbarkeit der Abteilung Bürger- und Ordnungsangelegenheiten unter 02921/ 103-2111 oder 02921/ 103-2110.
Außerhalb der Büroöffnungszeiten wenden Sie sich bitte an die Leitstelle der Polizei Soest 02921/ 91000 oder den Notruf 110.

 

Überprüfung von Bauflächen oder Baugruben auf Kampfmittel

Eine Prüfung von Grundstücken auf Kampfmittel führt der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg nur auf Antrag der Stadt Soest durch.

Befindet sich Ihr Bauvorhaben in einem ehemaligen Bombenabwurfgebiet oder im ehemaligen Hauptkampfgebiet des zweiten Weltkriegs ist ggf. das Absuchen der Freiflächen oder Bauflächen und Baugruben mit einer Oberflächensondierung erforderlich.

Im Einzelfall können darüber hinaus auch noch weiter gehende Maßnahmen der Kampfmittelüberprüfung wie Testsondierungen oder Sondierungsbohrungen erforderlich werden.

Ob ein solches Erfordernis besteht, können Sie den Hinweisen Ihrer Baugenehmigung entnehmen. In einem Freistellungsverfahren werden Sie als Bauherr direkt von der Abteilung Bürger- und Ordnungsangelegenheiten angeschrieben, soweit eine Überprüfung erforderlich ist.

  • Überprüfung von Freiflächen oder Durchführung von Test- und Sondierungsbohrungen

Hierfür ist es erforderlich, dass mit dem Bauvorhaben noch nicht begonnen wurde und die Bodenbeschaffenheit eine Überprüfung zulässt (dh. Freischneiden von Bewuchs, ausräumen ggf. ebnen).

Bitte melden sie mindestens 2 Wochen vor Baubeginn die Maßnahme zur Kampfmittelüberprüfung bei der Abteilung Bürger- und Ordnungsangelegenheiten an.

  • Überprüfung von Baugruben und Bauflächen

Bei der Überprüfung von Bauflächen muss die Bodenbeschaffenheit eine Überprüfung zulassen (dh. Freischneiden von Bewuchs und Abschieben der Fläche bis auf den gewachsenen Boden ggf. ebnen). Die abzusuchende Fläche muss klar durch entsprechende Grenzabsteckungen zu erkennen sein.

Bei der Überprüfung von Baugruben muss diese vollständig ausgehoben sein.

Eine Überprüfung von Baugruben und Bauflächen ist nur dann möglich, wenn noch kein Kran aufgestellt wurde oder evt. Baggerfahrzeuge oder sonstige metallische Gegenstände aufgestellt wurden.

Ferner darf kein Recycling-Schotter mit Eisenanteil in der Baugrube oder auf der Baufläche liegen, da sonst aufgrund ferromagnetischer Störungen eine Sondierung des Bereiches nicht mehr möglich ist.

Bitte melden sie Baugruben und Bauflächen unmittelbar nach deren Fertigstellung bei der Abteilung Bürger- und Ordnungsangelegenheiten an.

Sollten sich bei den durchzuführenden Vorbereitungsarbeiten bzw. dem Ausheben der Baugrube Bodenveränderungen bemerkbar machen oder sonstige Anhaltspunkte für das Vorhandensein von Kampfmittel ergeben, sind die Arbeiten sofort einzustellen und die Abteilung Bürger und Ordnungsangelegenheiten Stadt Soest ist unverzüglich zu informieren.

 

Erreichbarkeit der Abteilung Bürger- und Ordnungsangelegenheiten Stadt Soest unter 02921/ 103-2111 oder 02921/ 103-2110

Kosten

Eine Sondierung des Grundstücks ist kostenfrei, soweit das Erfordernis der Überprüfung durch den Kampfmittelbeseitgungsdienst der Bezirksregierung zuvor festgestellt wurde.

Ausgenommen von der Kostenfreiheit sind ehemalige bundeseigene Liegenschaften.

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Zuständige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Olaf Grebe
Bitte benutzen Sie den Eingang des Bürger Büros. Über die Treppe gelangen Sie uns.
Marc Koch

Bitte benutzen Sie den Eingang des Bürger Büros. Über die Treppe gelangen Sie zu meinem Büro in Raum 1.37.