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Schöffen für Jugendstrafsachen

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Jugendschöffen gesucht

In manchen Verfahren vor Gericht entscheiden über Schuld oder Unschuld von Angeklagten nicht allein Berufsrichter, sondern auch sogenannte Schöffen. Diese auch als Laienrichter bezeichneten Personen werden für eine festgelegte Amtszeit berufen. Am Ende dieses Jahres läuft die Amtszeit der Schöffen für das Jugendschöffengericht in Soest und für die Jugendkammern des Landgerichts Arnsberg aus. Für die Zeit von 2019 bis 2023 müssen daher insgesamt 16 neue Jugendschöffen berufen werden. In Soest entscheidet der Rat der Stadt bzw. der Jugendhilfeausschuss des Rates demnächst darüber, welche Frauen und Männer auf Vorschlagslisten für Schöffen kommen. Die Entscheidung darüber, wer Schöffe wird, liegt dann beim sogenannten Schöffenwahlausschuss des Gerichts.

Die Schöffen haben bei Gericht dieselben Rechte und Pflichten wie Berufsrichter auch. In jedem Jahr sollten die Schöffen an etwa zwölf ordentlichen Sitzungstagen mitwirken können. Da es sich um ein Ehrenamt handelt, erhalten die Schöffen für ihre Tätigkeit kein förmliches Entgelt. Aber es wird eine Entschädigung gewährt als Ausgleich für die verschiedenen Arten von Aufwand, die durch die Wahrnehmung des Amtes notwendig werden. Unter anderem gibt es auch Ersatz für Fahrtkosten und andere Aufwendungen.

Wie kann man Jugendschöffe werden?

Die Bewerberinnen und Bewerber für das Amt des Jugendschöffen müssen in Soest wohnen und zu Beginn der Amtszeit am 01. Januar 2019 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Wer die Fähigkeit zur Bekleidung von Ehrenämtern nach dem Strafrecht verloren hat oder wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde, kann sich nicht bewerben. Außerdem sollen solche Personen nicht zu Schöffen gewählt werden, die ohnehin im Justizwesen tätig sind oder Geistliche sind. Darüber hinaus sollen Schöffen persönliche Fähigkeiten wie Unparteilichkeit, Selbständigkeit und Reife im Urteil, geistige Beweglichkeit und eine gewisse körperliche Eignung mitbringen. Menschenkenntnis, Lebenserfahrung, Verantwortungsbewusstsein und ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache sind für Schöffen unerlässlich.

Bewerbungen sind bis zum 15. April beim Jugendamt der Stadt Soest möglich.

Interessierte können sich beim Jugendamt an folgende Ansprechpartner wenden:

Frank Lohöfer, Tel: 02921 103-2319, E-Mail: f.lohoefer@soest.de

Andrea Schomacker, Tel: 02921 103-2310, E-Mail: a.schomacker@soest.de


Formulare und Informationen zu diesem Produkt: 


Zuständige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Frank Lohöfer
Andrea Schomacker
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