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Stadt fragt 3500 Seniorinnen und Senioren, wie sie in Soest leben möchten

Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer zeigt das erste Blatt des Fragebogens und hofft darauf, dass möglichst viele Bögen ausgefüllt an die Verwaltung zurückgesendet werden.

(2020/11/13) In Soest leben zurzeit rund 10.000 Bürgerinnen und Bürger über 65 Jahren. 3.500 von ihnen erhalten in den nächsten Tagen Post von der Stadt mit einem Fragebogen im Briefumschlag. „Wir starten die erste große Soester Seniorenbefragung“, erklärt Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer. „Wir möchten wissen, wie die ältere Generation in Soest aktuell lebt und welche Wünsche und Bedürfnisse sie für ihr Leben in unserer Stadt haben.“ Dr. Ruthemeyer bittet um eine möglichst rege Teilnahme an der Befragung. „Je mehr ausgefüllte Fragebögen wir zurückbekommen, desto besser können wir entsprechende Maßnahmen planen und in den nächsten Jahren umsetzen.“

Entwickelt wurde die Umfrage in der Abteilung Jugend und Soziales. Federführend war die Seniorenbeauftragte Petra Arlitt. Beratend und bei der Auswertung arbeitet das Institut für Gerontologie an der Technischen Universität Dortmund mit. „Der Fragebogen beschäftigt sich mit vier Themen in insgesamt 32 Fragen“, sagt Petra Arlitt und zählt auf: „Wohnen im Alter, Mobilität im Alter, ehrenamtliches Engagement und Teilhabe im Alter/Gemeinschaft erleben.“ Beispielsweise geht es um die Art und Lage der aktuellen Wohnung, um die Zufriedenheit mit Versorgungseinrichtungen im Wohnviertel und mit dem ÖPNV, um Freizeitaktivitäten und das Interesse an ehrenamtlichen Hilfsangeboten. Die Antworten werden bei der Erstellung eines Maßnahmenplans im 1. Soester Seniorenberichtes berücksichtigt, über den auch die Politik beraten wird.

Wichtiger Hinweis für alle angeschriebenen Seniorinnen und Senioren: Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. „Eine Rückgabe der Fragebögen ist bis zum 4. Dezember 2020 möglich, erste Ergebnisse haben wir voraussichtlich im Januar 2021 vorliegen“, erläutert Meinhard Esser, Fachbereichsleiter Jugend und Soziales. Sein Appell: „Nehmen Sie sich bitte 15 Minuten zum Ausfüllen des Fragebogens Zeit und senden Sie den Fragebogen zurück. Die Ergebnisse sind umso aussagekräftiger, desto mehr Fragebögen ausgewertet werden können“