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Eltern können sich ab 1. November 2020 digital für einen Kita-Platz vormerken lassen

Eltern in Soest können für ihre Kinder ab Sonntag, 1. November 2020, in digitaler Form einen Platz in einer Soester Kindertagesstätte vormerken lassen. Dabei geht es um Kita-Plätze für den Zeitraum ab 1. August 2021, also das Kindergartenjahr 2021/2022.

Das Vormerkungsverfahren läuft zum ersten Mal digital. Die entsprechenden Formulare sind in der Rubrik „Rathaus online“ auf der städtischen Website soest.de zu finden (hier der Link). Das Angebot digitaler Dienstleistungen im Bürgerportal „Rathaus online“ wächst damit erneut um einen wichtigen Bereich. Wichtig: Für die Nutzung des Verfahrens müssen sich die Eltern im Bürgerportal „Rathaus online“ registrieren und anmelden.

Bisher mussten Eltern die Vormerkung für einen Betreuungsplatz über die gedruckte Kita-Karte vornehmen. Diese gibt es nun nicht mehr. Durch das neue digitale Vormerkungsverfahren wird allerdings Vieles leichter. Neben den Online-Formularen bietet das Bürgerportal „Rathaus online“ auch direkte Links zu den Websites der Soester Kindertagesstätten, damit Eltern sich umfassend informieren können. Eltern, die Unterstützung bei der Vormerkung wünschen erhalten diese im Rathaus I nach vorheriger Terminabsprache bei Frau Marion Weindorf (02921/103-2341, E-Mail m.weindorf@soest.de) oder Frau Maria Bange-Ohrmann (02921/103-2342, E-Mail m.bange-ohrmann@soest.de).

Einige wichtige Grundsätze bei der Vormerkung der Betreuungsplätze bleiben auch mit dem neuen Verfahren unverändert. Dazu zählt:

  • Die Eltern sollten ihr Kind auch künftig mindestens ein halbes Jahr vor dem gewünschten Aufnahme-Termin vormerken.
  • Auch im digitalen Verfahren bleibt ein persönlicher Kennenlern-Termin in der Kindertageseinrichtung notwendig.

Die Erhebung der Elternbeiträge wird ebenfalls digitalisiert. Unterlagen und Nachweise, die bisher in Papierform eingereicht werden mussten, können die Eltern also nun über das Bürgerportal hochladen. Es profitieren neben den Familien auch die beteiligten Kitas und die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, denn beide digitalen Dienstleistungen sind in die elektronischen Fachverfahren und Dokumentenmanagement-Systeme eingebunden.

Unabhängig von der digitalen Abwicklung werden die Kita-Betreuungsplätze nach denselben Grundsätzen vergeben, wie bisher. Die Eltern können drei Wunsch-Kitas nennen. Die erstgenannte Kita prüft, ob den Eltern ein Platz angeboten werden kann. Ist dies nicht der Fall, erfolgt die Prüfung in den weiteren beiden Kitas bzw. in der Verwaltung. In jedem Fall erhalten die Eltern einen Betreuungsplatz angeboten; der Betreuungsvertrag wird dann mit der Kita direkt und in herkömmlicher schriftlicher Form abgeschlossen. Derzeit gibt es in Soest 33 Kindertageseinrichtungen mit rund 2000 Betreuungsplätzen für U3- und Ü3-Kinder, darunter 180 Plätze in der Kindertagespflege.

Das digitale Vormerkungsverfahren ist ein Projekt der Digitalen Modellkommune Soest. Es wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie finanziell gefördert und ist dafür konzipiert, dass andere Kommunen das Verfahren übernehmen können.