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Unterschriftenliste für zusätzliche Saatkrähen-Vergrämungsmaßnahmen an Ministerin Ursula Heinen-Esser übergeben

Das Foto zeigt Bürgermeister Dr. Ruthemeyer bei der Übergabe der Unterschriftenliste an Frau Ministerin Heinen-Esser.

Schon seit Jahren bemüht sich die Stadt Soest darum, die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger aus der gewaltigen Saatkrähen-Population in Soest zu verringern. Der Schutzstatus dieser Vogelart lässt allerdings nur ein begrenztes Instrumentarium an Vergrämungsmaßnahmen zu. Betroffene Anwohnerinnen und Anwohner machen sich deshalb mit einer Unterschriftenliste für zusätzliche rechtliche Möglichkeiten stark. Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer unterstützt den Vorstoß der Bürgergruppe und hat die Unterschriftenliste nun an Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt und Landwirtschaft des Landes NRW, übergeben.

Die Initiatoren der Unterschriftenaktion haben sich in die unterschiedlichen Gesetze und Verordnungen eingelesen, welche in NRW, im Bund und in der EU den Schutz der Saatkrähe regeln. Dabei haben sie Ansätze gefunden, welche die Genehmigung zusätzlicher Vergrämungsmaßnahmen erlauben könnten. Sie berufen sich unter anderem darauf, dass andere Städte außerhalb von Nordrhein-Westfalen offenbar bereits Vergrämungsmaßnahmen durchführen dürfen, welche Soest nicht erlaubt werden.

„Das ist schon bemerkenswert“, lobte Dr. Ruthemeyer diese intensive Arbeit der Soesterinnen und Soester. Er bat die Ministerin, die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen und sich auch auf Bundesebene für diese neue Initiative einzusetzen. „Wenn wir vor Ort zusätzliche Möglichkeiten erhalten, um zumindest an besonders durch Lärm und Kot belasteten Standorten die Krähenkolonien zu reduzieren, kämen wir schon einen wichtigen Schritt voran.“