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Stadt Soest sagt Allerheiligenkirmes vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie ab

Die Soester Allerheiligenkirmes wird vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr nicht stattfinden. „Schweren Herzens hat sich die Stadt zu einer Absage entschlossen“, erklärte Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer am Donnerstag, 18. Juni 2020. Zuvor hatte die Landesregierung am Mittwoch, 17. Juni 2020, das Verbot von Großveranstaltungen für den Zeitraum mindestens bis zum
31. Oktober 2020 verlängert. „Es wäre fahrlässig, darauf zu setzen, dass wir vier Tage nach dem Auslaufen des Veranstaltungsverbotes die Allerheiligenkirmes für 1,3 Millionen Gäste eröffnen können“, sagte Dr. Ruthemeyer.

Für die Fans der fünften Soester Jahreszeit, für die Schausteller, aber auch für zahlreiche Soester Gastronomen bedeutet die Absage der Allerheiligenkirmes die schlimmstmögliche Nachricht. „Es ist bitter, diese Absage zu verkünden. Das tut weh. Wir sind uns dessen bewusst“, betont Dr. Ruthemeyer. „Aber am Ende hat der Gesundheitsschutz Priorität. Ich bin sicher, dass alle Fans und Akteure der Kirmes dafür Verständnis zeigen werden. Mit unserer Entscheidung haben jetzt zumindest alle Beteiligten rechtzeitig Planungssicherheit.“
Für die Verwaltung bedeutet dies, dass sämtliche Planungen und Vertragsangelegenheiten für die 2020-er Kirmes nun gestoppt werden.

Im Haupt- und Finanzausschuss, der am Abend des 17. Juni 2020 tagte, gab Dr. Ruthemeyer die Absage bereits der Kommunalpolitik bekannt. Sämtliche Fraktionen stellten sich hinter die Entscheidung. „Ursprünglich wollte sich die Verwaltung die Durchführung der Kirmes 2020 so lange wie möglich offenhalten“, sagte Dr. Ruthemeyer zu dem Abwägungsprozess in den zurückliegenden Wochen im Rathaus. „Wir alle wissen, wie viel die Allerheiligenkirmes den Soesterinnen und Soestern bedeutet. Für die Schausteller und die Soester Gastronomen ist sie ein bedeutender Umsatzfaktor. Deshalb hätten wir es für vertretbar gehalten, die weitere Entwicklung abzuwarten.“
Mit der Entscheidung der Landesregierung von Mittwoch sei diese Strategie aber nun gescheitert.