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Morgner-Preis-Finalistin Hella Berent schenkt eines ihrer Werke dem städtischen Kunstbesitz

Hella Berent, Künstlerin aus Köln und eine der Nominierten für den Wilhelm- Morgner-Preis 2019, hat ihr Bild „O.T. Surprise of the Night“ dem städtischen Kunstbesitz geschenkt.

Insgesamt zehn Künstlerinnen und Künstler waren für die Ausstellung zum Wilhelm- Morgner-Preis 2019 nominiert und damit bis in die letzte Runde gekommen, in der dann die fünfköpfige Fachjury den Preisträger letztlich vor den Originalen kürte.

Hella Berent konnte an der Eröffnung und bei der Preisverleihung allerdings nicht teilnehmen. Sie war nach Südkorea gereist, um in einem dreimonatigen Stipendium als artist in residence die Eindrücke eines fernen und fremden Landes auf ihre Arbeit wirken zu lassen. Ihr Werk ist geprägt von der Auseinandersetzung mit dem Begriff des Raumes. Für die Bewerbung in Soest hatte sie großformatige Bilder geschaffen, die den Akt des Malens ungebundener Bewegung und eines freien Gestus leben. Helle, transparente Farben erobern in einer fließenden Leichtigkeit den weißen Bildraum. Ein bis zwei Meter hohe Papierrollen, frei, ohne jegliche Rahmung, eroberten schon rein materiell den musealen Raum. Die Künstlerin, 1948 in Thedinghausen geboren, zeichnet sich durch ein reiches Schaffen aus. Neben vielen Lehraufträgen als Gastprofessorin an europäischen Universitäten sowie in Ägypten und Bangladesch, finden sich auch ihre Werke in unzähligen öffentlichen, musealen und privaten Sammlungen weltweit.

Nach ihrem Aufenthalt in Südkorea besuchte Hella Berent das Museum Wilhelm Morgner und lernte die Gemälde seines Namensgebers im Original kennen. Die Künstlerin nutzte die Gelegenheit des Besuches aber auch für eine besondere Überraschung und schenkte eines ihrer hier ausgestellten Werke dem Museum für die städtische Sammlung.