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Stadt Soest vermittelt Unterstützung für Corona-Risikogruppen

Die Stadt Soest ruft die Aktion „Soest solidarisch“ ins Leben, um angesichts der Coronavirus-Krise ein Netzwerk aus ehrenamtlichen Akteuren zu bilden, die besonders gefährdete Bürgerinnen und Bürgern unterstützen. „Jetzt ist die große Solidarität der Menschen unserer Stadt gefragt“, sagt Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer. „Wir benötigen Freiwillige, die nicht zu Risikogruppen gehören,
und die für ältere und vorerkrankte Menschen beispielsweise Einkäufe oder Botengänge erledigen.“

Das Coronavirus und die Maßnahmen gegen seine Ausbreitung schränken das öffentliche Leben immer weiter ein. Wer zu den Risikogruppen gehört, sollte zu Hause bleiben, um die eigene Ansteckungsgefahr zu verringern. In dieser Situation können alltägliche Dinge, die in normalen Zeiten kein Problem darstellen, plötzlich zu großen Hürden werden. Denn das Einkaufen von Lebensmitteln und Medikamenten oder Behördengänge müssen weiter erledigt werden. Deshalb will die Stadt Hilfsbedürftige unbürokratisch mit Helferinnen und Helfern vernetzen.

Die Koordination der Aktion übernimmt die Seniorenbeauftragte der Stadt Soest Petra Arlitt. Wer nicht zu einer Risikogruppe gehört und zeitliche Kapazitäten anbieten will, kann sich bei ihr unter Telefon 02921/103-2212 melden (montags bis freitags 9 bis 12 Uhr).
Im Gegenzug können Menschen, die zu Risikogruppen gehören und Unterstützung brauchen, ebenfalls unter dieser Nummer melden.
„Wir hoffen, dass wir auf diese Weise den Alltag der Betroffenen ein wenig entlasten können“, sagt Dr. Ruthemeyer.