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Coronavirus Vorkehrungen der Stadt Soest >>Live-Ticker<<

update 31.03.: Osterfeuer werden kontrolliert abgebrannt

Aufgrund der geltenden Kontaktsperre zur Bekämpfung der Coronavirus- Pandemie sind in diesem Jahr im Stadtgebiet von Soest bekanntlich auch keine öffentlichen Osterfeuer-Veranstaltungen mit Publikum erlaubt.

Die Veranstalter dieser Brauchtumsfeuer hatten aber bereits vor Beginn der Coronavirus-Schutzmaßnahmen vielfach Grün- und Strauchschnitt aufgeschichtet. Eine ordnungsgemäße Entsorgung dieses Schnittguts ist nun ebenfalls nicht möglich, da die Kompostierungsanlagen im Kreisgebiet ebenfalls geschlossen sind.

Die Abteilung Bürger- und Ordnungsangelegenheiten der Stadt Soest hat deshalb mit den Veranstaltern der Osterfeuer im Stadtgebiet unter Berücksichtigung des vorbeugenden Brandschutzes Regelungen getroffen, damit die Osterfeuer kontrolliert, aber ohne Publikum, abgebrannt werden können. Selbstverständlich darf vor diesem kontrollierten Abbrennen kein weiteres Schnittgut mehr angeliefert und aufgeschichtet werden.


update 30.03.: Aktuelles in Sachen Abfallentsorgung Wertstoffhöfe und Kompostierungsanlagen bleiben für private Anlieferer geschlossen
(Quelle: Kreis Soest)

In Anlehnung an das Kontaktverbot hat sich der Krisenstab des Kreises Soest dazu entschlossen, alle Wertstoffhöfe im Kreis Soest bis auf weiteres geschlossen zu halten. Zudem werden keine privaten Abfallanlieferungen an den Kompostierungsanlagen und den Anlagen der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH (ESG) angenommen.

Für die gewerblichen Anlieferungen an den Anlagen der ESG wurden die Öffnungszeiten reduziert: Bodendeponie Geseke & Anröchte, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr; Abfallwirtschaftszentren Erwitte & Werl und Kompostwerk Anröchte und Kompostierungsanlage Soest, Montag bis Freitag von 8 bis 16.30 Uhr. Samstags bleiben alle Anlagen geschlossen – auch die Abfallwirtschaftszentren in Erwitte und Werl.

Sobald die Standorte der ESG wieder für die Bürgerinnen/ Bürger geöffnet werden, wird dies über eine Pressemitteilung und im Netz unter www.esg-soest.de veröffentlicht. Die ESG will darüber hinaus alle Bürger, die den Erinnerungsservice der ESG abonniert haben, per E-Mail über eine Öffnung der Standorte informieren. Weitere Hinweise zum Erinnerungsservice sind ebenfalls auf der Internetseite der ESG zu finden.


update 30.03.: Zutrittsverbot für Kinder im Einzelhandel ist keine durch die Stadt Soest verfügte Maßnahme

Zwecks Eindämmung der Coronavirus-Pandemie müssen zurzeit viele Einzelhandelsbetriebe geschlossen bleiben. Einzelhändler, die zur Grundversorgung der Bevölkerung geöffnet sein dürfen, müssen Schutzmaßnahmen einhalten wie z.B. Abstandsregeln oder eine Begrenzung der Kundenzahl. Grundlage ist der Erlass der Landesregierung NRW vom 22. März. Einige Geschäfte in Soest verwehren mittlerweile auch Kindern, die in Begleitung von Eltern das Geschäft besuchen wollen, den Zutritt, und berufen sich dabei auf eine entsprechende Anordnung des Ordnungsamtes der Stadt Soest. Die Stadt Soest stellt klar, dass es ein diesbezügliches Zutrittsverbot für Kinder im Stadtgebiet Soest nicht gibt. Gleichwohl können die Betriebe ihrerseits Einschränkungen oder Kontrollen per Hausrecht ausüben.

Wer die Verordnung (CoronaSchVO) der Coronavirus-Schutzmaßnahmen im Wortlaut nachlesen möchte, findet diese auf der städtischen Website soest.de.



update 25.03.:
Aktuelle Risikogebiete laut Robert-Koch-Institut

Internationale Risikogebiete
(Stand: 31.03.2020):

Ägypten: ganzes Land
Frankreich: ganzes Land
Iran: ganzes Land
Italien: ganzes Land
Österreich: ganzes Land
Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf 
Spanien: ganzes Land
Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington, New York und New Jersey

Besonders betroffene Gebiete in Deutschland (Stand: 06.03.2020):

Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Tagesaktuelle Informationen zu den Risikogebieten finden Sie auch unter www.rki.de.


update 25.03.: Kreisweit einheitlicher Vorstoß zur Aussetzung der Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung und Offene Ganztagsschule

Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer hat sich mit seinen Bürgermeister- Amtskollegen der weiteren Kommunen im Kreis Soest sowie mit dem Kreis Soest selber auf ein schnelles, einheitliches Vorgehen im Falle der Erhebung von Elternbeiträgen für Kindertagesbetreuung und Offene Ganztagsschulen geeinigt. 

Bekanntlich sind die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung – also Kitas und Kindertagespflege – sowie die Schulen und die Offenen Ganztagsschulen in Soest vor dem Hintergrund der Coronavirus-Schutzmaßnahmen durch das Land NRW geschlossen worden. Eine Notbetreuung besteht für Kinder von Eltern, die in Schlüsselpositionen tätig sind. Das Land und die Stadt Soest stellen aber die Finanzierung der Kitas und Schulen trotz deren Schließung weiter sicher. Schulpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher sowie Kindertagespflegepersonen werden aus den öffentlichen Haushalten weiter bezahlt und damit in der Coronavirus- Krise gestützt.

Bürgermeister Dr. Ruthemeyer ist überzeugt, dass neben dieser Unterstützung auch die betroffenen Eltern entlastet werden müssen.
Sollte bis Freitag, 27. März 2020, keine landeseinheitliche Regelung für den Umgang mit den Elternbeiträgen gefunden worden sein,
wird die Soester Verwaltung deshalb der Politik vorschlagen, ab dem 1. April 2020 auf die Erhebung der Beiträge für Kitas,
für Kindertagespflege und für die Offene Ganztagsschule in Soest zu verzichten. Dies soll bis zum Ende der coronavirusbedingten Schließung der genannten Einrichtungen gelten.


update 25.03.: Dringlichkeitsentscheidungen spannen einen Schutzschirm für das Klinikum Stadt Soest

Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer und eine Mehrheit der Ratsfraktionen haben zwei Dringlichkeitsentscheidungen zugunsten des Klinikums Stadt Soest getroffen, um vor dem Hintergrund der Corona-Krisensituation die Zahlungsfähigkeit und den Geschäftsbetrieb des Klinikums aufrecht zu erhalten. Die Entscheidungen umfassen einerseits ein Gesellschafterdarlehen der Stadt Soest an ihre 100- prozentige Tochter Klinikum Stadt Soest gGmbH bis zu einer Höhe von 9,7 Millionen Euro sowie andererseits den Beschluss eines Nachtragshaushaltes für 2020, der infolge des Darlehens notwendig ist. 

Die Beschlüsse erfolgten im durch den Bürgermeister einberufenen Ältestenrat gemäß § 60 Absatz 1 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen als Dringlichkeitsbeschluss, da aufgrund der Coronavirus-Schutzmaßnahmen keine Sitzung des Rates durchgeführt werden konnte. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums kämpfen derzeit in erster Reihe gegen das Coronavirus und haben es verdient, dass die Stadt ihnen dabei mit allen Mitteln den Rücken freihält“, erklärt Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer den außergewöhnlichen Schritt. Das neue Darlehen in Höhe von 9,7 Euro, das auf ein bereits im Januar 2020 beschlossenes Darlehen über 2,3 Millionen Euro folgt, soll nun einen so großen Schutzschirm spannen, dass das Klinikum auch mögliche Einnahmeausfälle infolge des Coronavirus verkraften kann. Der Nachtragshaushalt muss nicht von der Kommunalaufsicht genehmigt werden, sondern die Stadt muss ihn dort nur anzeigen. Anschließend kann das Klinikum die Gelder bei Bedarf abrufen.

Dr. Ruthemeyer betont gleichzeitig, dass er auch von Bund und Land Unterstützung für das Klinikum erwartet. Eine ohnehin bestehende strukturelle Unterfinanzierung vieler Häuser im Krankenhaussektor verschärfe sich derzeit infolge der Coronakrise noch einmal deutlich.
Vor diesem Hintergrund sei der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angekündigte Rettungsschirm ein Schritt in die richtige Richtung. Ob dieser Schritt aber groß genug sei, bleibe abzuwarten.

Neben den Dringlichkeitsentscheidungen bezüglich des Klinikums Stadt Soest wurde im Rahmen des Ältestenrates noch ein weiterer Beschluss im Zuge einer Dringlichkeitsentscheidung gefasst, nämlich die 1. Änderung der „Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen für die Inanspruchnahme von Angeboten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in der Stadt Soest zum 1. August 2020“. Durch diese Änderung wird die bestehende Geschwisterkindermäßigung der Stadt Soest zum Start des neuen Kindergartenjahres auf alle jüngeren Geschwister von Kindergartenkindern erweitert, die sich per Gesetz bereits in einem beitragsfreien Kindergartenjahr befinden.
Der Jugendhilfeausschuss hatte dieser Satzungsänderung bereits am 3. März 2020 zugestimmt.


update 25.03.: Bußgeldkatalog zur Rechtsverordnung

Hier finden Sie den Bußgeldkatalog. Es handelt sich um Straftaten und Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO).


update 23.03.: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kontaktsperre

 Eine Kontaktsperre ist ein tiefgreifender Einschnitt in die persönliche Handlungsfreiheit jedes Einzelnen. Es hat sich aber gezeigt, dass die bisher getroffenen Maßnahmen nicht ausreichen, die rasche Ausbreitung des Coronavirus ausreichend einzudämmen. Daher hat die Landesregierung am 23.03.2020 ein weitreichendes Kontaktverbot beschlossen.

Überall, wo mehrere Menschen zusammentreffen, besteht die Gefahr der Ansteckung bzw. Übertragung des Virus. Eine möglichst umfassende Versorgung erkrankter Menschen gelingt nur, wenn möglichst wenige Menschen gleichzeitig erkranken. Die neue Verordnung hat das Ziel, die Infektionsketten zu unterbrechen. Nur so können wir diese Krise als Gesellschaft gut überstehen. Daher ist jetzt jeder Einzelne gefragt und aufgefordert, die Auflagen der Landesverordnung im Sinne des Gesundheitsschutzes für alle Menschen einzuhalten.


Was bedeutet eine Kontaktsperre?

Mehr als 2 Personen dürfen sich in der Öffentlichkeit nicht mehr gemeinsam an einem Ort aufhalten. Ausgenommen von dieser Regelung sind Verwandte in gerader Linie[1], Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger Kinder und unterstützungsbedürftiger Personen sowie zwingend notwendige Zusammenkünfte aus beruflichen Gründen.

[1] Verwandte in gerader Linie sind Menschen, die voneinander abstammen, wie Eltern – Kinder – Enkelkinder. Dazu gehört nicht die Seitenlinie wie Tante – Onkel – Nichte/Neffe.

 

Darf ich meine Wohnung noch verlassen?

Ja, Sie dürfen Ihre Wohnung noch verlassen. Allerdings bitten wir Sie, Wege außer Haus auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Weiterhin erlaubt ist auf jeden Fall:

  • Weg zur Arbeit
  • Wege zum Einkaufen
  • Versorgung bedürftiger Angehöriger / Hilfsbedürftiger
  • Wege zur Bank/Sparkasse
  • Wege zum Arzt und zur Apotheke
  • Fahrt zur Tankstelle

Falls Sie Ihre Wohnung verlassen, halten Sie möglichst einen Abstand von mindestens 1,5 ; besser noch 2 Metern zu anderen Menschen, halten Sie Husten- und Niesetikette ein und beachten Sie Hygienevorschriften, wie häufiges Händewaschen.

 

Darf ich Liefer- oder Abholdienste von Restaurants noch nutzen?

Ja, solche Serviceangebote dürfen Sie nutzen, allerdings ist der Verzehr von Speisen im Umkreis von 50 m um gastronomische Einrichtungen verboten.

 

Darf ich meine kranken und alten Angehörigen in Krankenhaus oder Altenheim noch besuchen?

Nein, das ist leider zum Schutz der Patienten und Bewohner nicht mehr erlaubt. Das Verbot gilt für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Wohnheime und ähnliche Einrichtungen. Die Einrichtungen können in begründeten Fällen z. B. aus ethisch-sozialen Gründen Ausnahmen zulassen (z.B. auf Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten).

 

Wie wird die Einhaltung der Verordnung überwacht?

Die örtlichen Ordnungsbehörden und die Polizei führen dazu Kontrollen durch. Bei Verstößen gegen die Auflagen müssen Sie mit empfindlichen Strafen rechnen. Verstöße gegen diese Verordnung werden mit Bußgeldern von mindestens 200 Euro bis zu 25.000 Euro bestraft und als Straftaten mit Freiheitsstrafen bis zu 5 Jahren verfolgt.

 

Ist die Versorgung mit Lebensmitteln gefährdet?

Nein, eine Grundversorgung mit Gütern des alltäglichen Bedarfs ist weiterhin gewährleistet und hat zusammen mit der Gesundheitsfürsorge oberste Priorität. Dazu plant die Bundesregierung z. B. einen bevorzugten Abfertigungsverkehr an den Grenzen. Kurzzeitige Engpässe entstehen derzeit nur aufgrund von Hamsterkäufen! Vermeiden Sie diese aus Gründen der Solidarität.

Die Lebensmittelhändler können die Abgabemengen pro Person einschränken.

 

Muss ich mich ausweisen, wenn ich außerhalb meiner Wohnung unterwegs bin?

Nicht grundsätzlich. Es kann aber  sein, dass Sie beim Besuch bestimmter Einrichtungen aufgefordert sind, sich auszuweisen. Dazu sollten Sie Ihre Ausweisdokumente mit sich führen.

 

Was ist mit meinem Lohn- und Gehaltsanspruch, wenn ich meine Wohnung nicht verlassen kann?

Bitte wenden Sie sich telefonisch oder elektronisch an Ihren Arbeitgeber. Zunächst einmal bleibt Ihr Gehaltsanspruch bestehen. Vielleicht hat Ihr Arbeitgeber schon über flexible Arbeitszeitmodelle wie Home Office, Überstundenabbau oder Freistellung nachgedacht. Es gibt auch die Möglichkeit der Kurzarbeit.

 

Darf ich mit meinem Hund noch raus?

Ja, Sie dürfen Sie Ihren Hund weiterhin ausführen, dann aber bitte allein oder höchstens zu zweit.

 

Fahren Busse und Bahnen noch?

Die öffentlichen Verkehrsmittel  haben Ihre Fahrpläne eingeschränkt, fahren aber noch. Bedenken Sie, dass auch öffentliche Verkehrsmittel nur zu den unbedingt notwendigen Fahrten genutzt werden sollten. Falls möglich, erledigen Sie unbedingt erforderliche Wege zu Fuß, mit dem Rad oder PKW.

Falls an Ihrem Wohnort keine oder sehr schlechte ÖPNV-Angebote vorhanden sind, dürfen Sie auch ein Taxi nutzen.

 

Darf ich einen Spaziergang z. B. über die Wälle oder an der Möhne machen?

Ja, das ist während der Kontaktsperre weiter erlaubt. Allerdings gelten auch hier die Beschränkungen zur Personenanzahl (im Regelfall nicht mehr als 2 Personen) und die Mindestabstandregelungen.

 

Darf ich draußen Sport treiben wie z.B. Joggen, Nordic Walking etc.?

Ja, Sie dürfen auch draußen weiter Sport treiben, aber auch hier gelten die Personenbegrenzung und der Mindestabstand.

 

Darf ich in öffentlichen Anlagen oder Parks grillen oder picknicken?

Nein, das ist ab sofort untersagt.

 

Darf ich in meinem Privatgarten grillen?

Ja, aber nur im Familienkreis und ohne Gäste.

 

Was passiert, wenn ich fest vereinbarte Termine habe, z. B. bei Gericht oder Behörden habe?

In den meisten Fällen werden Sie informiert werden, dass diese Termine während der Dauer der Kontaktsperre nicht stattfinden. Im Zweifel nehmen Sie telefonisch oder elektronisch vorab Kontakt mit der entsprechenden Stelle auf.


 

update 23.03.: Auswirkungen der vom Land verordneten Kontaktsperre für Gastronomie und Betriebskantinen in Soest

Die Verordnung des Landes NRW zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus vom 22.03.2020 – die sogenannte Kontaktsperre - regelt auch Weiteres für die Gastronomie. Demnach gilt nun auch in Soest Folgendes:

- Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt.

- Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen dürfen zur Versorgung der Beschäftigten betrieben werden, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern gewährleistet sind.

- Abweichend von den o.g. Betrieben dürfen Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Mensen, Cafés und Kantinen Speisen und Getränke z.B. an Privathaushalte ausliefern sowie Speisen und Getränke Außer-Haus verkaufen, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Das bedeutet auch: Der Verzehr dieser Speisen ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Verstöße gegen diese Verordnung werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Dabei sind die zuständigen Behörden gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen.

Rückfragen für gastronomische Betriebe bezüglich der Öffnungsmodalitäten beantwortet die Verwaltung unter 02921/ 103-2113.


update 22.03.: Konsequenzen der Kontaktsperre (Quelle: Städte- und Gemeindebund NRW)

Neben dem weitreichenden individuellen Kontaktverbot hat die Landesregierung weitere Restriktionen beschlossen.

Einige zentrale Änderungen im Überblick:

Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Besuche sind grundsätzlich untersagt, wenn sie nicht der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind. Die Einrichtungsleitung soll Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen und nach Hygieneunterweisung zulassen, wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist (z.B. auf Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten).

Handwerk, Dienstleistungsgewerbe

Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen. Augenoptikern, Hörgeräteakustikern, orthopädischen Schuhmachern und anderen Handwerkern mit Geschäftslokal ist dort aber der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen verbundenen Waren untersagt; ausgenommen ist notwendiges Zubehör. Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann (insbesondere von Friseuren, Nagelstudios, Tätowierern, Massagesalons), sind untersagt. Therapeutische Berufsausübungen, insbesondere von Physio- und Ergotherapeuten,
bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden.

Handel

Der Betrieb von Bau- und Gartenbaumärkten bleibt zur Versorgung von Gewerbetreibenden und Handwerkern zulässig. Anderen Personen darf der Zutritt nur gestattet werden, wenn zum Schutz vor Infektionen geeignete Vorkehrungen getroffen sind (insbesondere Maßnahmen zur Sicherstellung von Mindestabständen und Schutzvorrichtungen für das Kassenpersonal), unter diesen Voraussetzungen dürfen auch Floristen ihren Betrieb fortsetzen.

Gastronomie

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt.
Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf ist zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Veranstaltungen, Versammlungen, Gottesdienste, Beerdigungen

Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Blutspendetermine) zu dienen bestimmt sind. Versammlungen zur Religionsausübung unterbleiben; Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben. Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familien- und Freundeskreis.

Bibliotheken

Bibliotheken einschließlich Bibliotheken an Hochschulen haben den Zugang zu ihren Angeboten zu beschränken und nur unter strengen Schutzauflagen (insbesondere Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Lese- und Arbeitsplätzen von 2 Metern, Hygienemaßnahmen, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen) zu gestatten.

Die Rechtsverordnung tritt am Montag, 23. März 2020 um 00.00 Uhr in Kraft.


 update 22.03.: Kriterien für Betreuung in Kita, Tagespflege und Schule gelockert - Mehr Schlüsselpersonen können ab 23. März auf einen Platz für ihre Kinder hoffen (Quelle: Kreis Soest)

Familien- und Schulministerium NRW haben am Freitagabend die Kriterien zur Betreuung der Kinder von so genannten Schlüsselpersonen erweitert. Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat ab Montag, 23. März 2020 jeder Sorgeberechtigte, der in kritischer Infrastruktur tätig ist und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der Beschäftigung des Partners/ der Partnerin Anspruch auf ein Betreuungsangebot.

Voraussetzung ist, dass die Betreuung anderweitig nicht mehr sichergestellt ist. Bisher galt, dass beide Eltern eine Bescheinigung vorlegen mussten.

Eltern, die zu diesem Personenkreis gehören und daher einen Betreuungsbedarf haben, können sich an ihre Kindertageseinrichtung, Tagespflegestelle oder an das Kreisjugendamt Soest unter der Telefonnummern 02921/302026 und  02921/303961 sowie per Mail an beate.fricke@kreis-soest.de oder ruthsteffi.simon@kreis-soest.de wenden. Das Kreisjugendamt ist zuständig für elf  Kommunen im Kreisgebiet. Lippstadt, Soest und Warstein haben ein eigenes Jugendamt. Für diejenigen, die bisher noch keinen Betreuungsvertrag hatten und die genannten Voraussetzungen erfüllen, gilt, dass sie ein Angebot erhalten können. Sie müssten diesen Bedarf dem Kreisjugendamt Soest gegenüber mitteilen. Das Ministerium hat ebenso mitgeteilt, dass zur Sicherung der kritischen Infrastruktur, auch für Wochenend- und Ferienbetreuung über das Jugendamt Bedarfe gedeckt werden sollen.

Das Kreisjugendamt ist im fortwährenden Austausch mit den Trägern der Betreuungsangebote. Gudrun Hengst, Leiterin des Kreisjugendamtes: "Nur im engen Schulterschluss mit den Trägern,  den Einrichtungsleitungen und allen anderen Akteuren, können wir einen Beitrag zur Bewältigung dieser Lage leisten. Ich bin sehr froh, wie engagiert alle mitarbeiten. Eltern in jetzt herausfordernden Berufsfeldern, sollen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder gut betreut werden."

Eltern von Schülerinnen und Schülern an den Förderschulen in Trägerschaft des Kreises Soest werden gebeten, sich zu den üblichen Geschäftszeiten an die bekannten Telefonnummern der Schulen zu wenden.

Personen die in kritischer Infrastruktur tätig sind, selbst Krankheitssymptome aufweisen, wissentlich im Kontakt zu Infizierten stehen (es sei denn, dass seit dem Kontakt mit der infizierten Person 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen) oder sich in einem Risikogebiet nach dem RKI aufgehalten haben, dürfen ihre Kinder nicht in die Einrichtungen bringen. Das Ministerium appelliert an die Verantwortung der Eltern selbst zu entscheiden, ob ihre Kinder betreut werden dürfen oder nicht. Es gelte auf jeden Fall, Ansteckungsmöglichkeiten zu vermeiden.

update 19.03.: Quarantäne für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Die Stadt Soest ergänzt Ihre Allgemeinverfügungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie durch eine Quarantäne-Anordnung für Menschen, die aus bekannten Risikogebieten - insbesondere aus bestimmten Skigebieten - zurück nach Soest kommen. Die Stadt Soest setzt damit die Fortschreibung des Erlasses der NRW-Landesregierung vom 17. März 2020 um.

Für die Reiserückkehrer gilt nun, dass sie nach der Rückkehr 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben müssen, und zwar unabhängig davon, ob sie Krankheitssymptome haben oder nicht.

Das bedeutet: Es ist ihnen in dieser Zeit untersagt, ihre Wohnung ohne die ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes Kreis Soest zu verlassen. Sie dürfen auch keine Personen empfangen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören. Wenn der Kontakt mit anderen Personen von außen zwingend notwendig ist, muss dies mit dem Kreisgesundheitsamt abgestimmt werden und es sind entsprechende Schutzmaßnahmen zu treffen.

Je nachdem, wie sich der Gesundheitsverlauf entwickelt, kann die häusliche Isolierung verlängert werden. Ein Ende der Quarantäne kann zum Ende der Frist nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt erfolgen. In jedem Fall müssen die Betroffenen dann aber seit mindestens 48 Stunden symptomfrei sein.

Wer sich in häuslicher Quarantäne befindet, muss zweimal täglich die Körpertemperatur messen und ein Tagebuch zu den Symptomen und Kontakten führen. Soweit möglich, sollte eine Unterbringung in einem gut belüfteten Einzelzimmer erfolgen. Zahl und Enge der Kontakte zu anderen Menschen sind bestmöglich zu begrenzen, insbesondere zu Angehörigen der bekannten Risikogruppen (Immungeschwächte oder chronisch Kranke oder ältere Personen).

Wohnen weitere Personen im Haushalt, sollten sich diese möglichst in anderen Räumen aufhalten und einen Mindestabstand von 1 bis 2 Metern einhalten. Bei gemeinsam genutzten Räumen ist eine zeitlich getrennte Nutzung sinnvoll, indem beispielsweise die Mahlzeiten nacheinander eingenommen werden. Grundsätzlich sollten alle Räume, die von mehreren Personen genutzt werden, wie zum Beispiel Küche und Bad, regelmäßig gelüftet werden. Eine ausreichende Handhygiene sowie Abstand beim Husten und Niesen sind weitere wichtige Maßnahmen. Zum Trocknen der Hände sollten außerdem Einwegpapiertücher verwendet oder die Handtücher regelmäßig ausgetauscht werden, wenn sie feucht sind.

Aktuelle Risikogebiete sind laut Robert-Koch-Institut

Internationale Risikogebiete (Stand: 25.03.2020):

Ägypten: ganzes Land
Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
Iran: ganzes Land
Italien: ganzes Land
Österreich: Bundesland Tirol
Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
Spanien: Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Paìs Vasco
Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

Besonders betroffene Gebiete in Deutschland (Stand: 06.03.2020):

Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Tagesaktuelle Informationen zu den Risikogebieten finden Sie unter www.rki.de.


 

Betretungsverbote für Tagespflegeeinrichtungen, tagesstrukturierende Einrichtungen und Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation

Das Landeskabinett hat als Maßnahme zur Eindämmung der Coronavirus- Pandemie am Mittwoch, 18. März 2020, unter anderem Betretungsverbote für Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen, tagesstrukturierenden Einrichtungen der Eingliederungshilfe, für Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation sowie von heilpädagogischen Praxen und Autismuszentren angeordnet. Die Stadt Soest setzt diese Entscheidung mit einer weiteren Allgemeinverfügung zum Schutz der Bevölkerung um.

Die Maßnahmen bedeuten für das Stadtgebiet von Soest folgendes:

- Nutzer dürfen sämtliche Tages- und Nachtpflegeinrichtungen, tagesstrukturierende Einrichtungen der Eingliederungshilfe – das sind Werkstätten, Tagesstätten oder sonstige vergleichbare Angebote – sowie Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation zunächst bis zum
19. April 2020 nicht mehr betreten. Das gilt insbesondere für Bildungseinrichtungen für berufsvorbereitende und ausbildende Maßnahmen,
die sich an Menschen mit Behinderungen richten. Dazu gehören beispielsweise Berufsbildungswerke, Berufsförderungswerke und berufliche Trainingszentren. Auch interdisziplinäre oder heilpädagogische Frühförderstellen, heilpädagogische Praxen und Autismuszentren fallen unter das Betretungsverbot.

- Nutzer, die im eigenen häuslichen Umfeld untergebracht sind und deren Betreuungsperson eine unverzichtbare Schlüsselfunktion hat, sind vom Betretungsverbot ausgenommen. Die Betreuung bzw. Pflege dieser Personen erfolgt weiterhin, sofern eine private Betreuung durch Familienangehörige oder die Ermöglichung flexibler Arbeitsgestaltung (zum Beispiel Homeoffice) nicht gewährleistet werden kann.
Entsprechende Schlüsselpersonen müssen dies gegenüber der betreffenden Einrichtung mit einer schriftlichen Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers nachweisen.

- Auch Nutzer, deren pflegerische oder soziale Betreuung für den Zeitraum, in dem sie sich normalerweise in der Einrichtung aufhalten, nicht sichergestellt ist, sind hiervon ausgenommen. Die Einrichtungen sind angehalten, für die betroffenen Personen eine Betreuung im notwendigen Umfang sicherzustellen. Zu diesem Zweck soll mit Anbietern von Wohneinrichtungen zusammengearbeitet werden.

- Auch Rehabilitanden, die einen intensiven und persönlichen Betreuungsaufwand benötigen, der im häuslichen Rahmen nicht geleistet werden kann, sind hiervon ausgenommen. Für diese Personen kann im Einzelfall - nach einer Entscheidung der Einrichtungsleitung
- ein Betreuungsangebot vor Ort sichergestellt werden. Da es sich hierbei um eine besonders vulnerable Gruppe handelt, müssen entsprechende Schutzmaßnahmen beachtet werden. Neben den kontaktreduzierenden Maßnahmen kann, soweit möglich, das Unterrichtsgeschehen virtuell weitergeführt werden und durch die Bildungsträger begleitet werden.

- Eine weitere Ausnahme besteht bei Nutzern von Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen, deren häusliche Versorgung ernsthaft gefährdet ist, wenn teilstationäre Pflege und Betreuung wegfallen. Ob eine Ausnahmeregelung gewährt wird, entscheidet die Leitung der genutzten Einrichtung unter Abwägung der Gesamtumstände. Dabei sind insbesondere die erhöhten Gefahren durch das Coronavirus einerseits und einer unzureichenden häuslichen Versorgung andererseits abzuwägen.

Bei allen Ausnahmefällen muss ein zumutbarer Transport für den Hin- und Rückweg sichergestellt werden.


 update 18.03.: Einschränkungen oder Schließungen von Geschäften, Spielplätzen, Sportanlagen, Restaurants

Das Landeskabinett hat am Dienstag, 17. März 2020, weitere umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus beschlossen. Die Stadt Soest setzt diese verpflichtenden Erlassvorgaben durch eine Ergänzung zu der am Montag, 16. März 2020, ergangenen Allgemeinverfügung um.

Ziel der Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte in der Bevölkerung weiter zu reduzieren und so die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Zu diesem Zweck werden weitere Einrichtungen und Geschäfte geschlossen sowie Auflagen für den Weiterbetrieb enger gefasst. Konkret für Soest bedeutet dies:

- Geöffnet oder in Betrieb bleiben nur Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, sowie der Großhandel. Alle anderen Verkaufsstellen des Einzelhandels sind ab 18. März 2020 zu schließen. Die Abteilung für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten hat damit begonnen, diese Einschränkungen an die betroffenen Einrichtungen und Betriebe zu kommunizieren.

- Zugleich wird für wichtige Angebote des täglichen Bedarfs die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Hierzu zählen Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste sowie Apotheken, außerdem Geschäfte des Großhandels. Diese Regelung gilt nicht Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.

- Dienstleister und Handwerker können ihren Tätigkeiten weiter nachgehen.

- Alle Spiel- und Bolzplätze werden geschlossen. Dies gilt nicht nur für städtische, sondern auch für private Anlagen. Die städtischen Sportanlagen in Soest werden an den Eingängen entsprechend als geschlossen beschildert. Die Sportvereine mit Vereinssportanlagen wurden durch die Verwaltung informiert, dass sie ihre Anlagen ebenfalls zu schließen haben. Die Abteilung Jugend lässt außerdem die städtischen Spielplätze als geschlossen beschildern. Die Schließung gilt auch für Spiel- und Sportanlagen auf Schulgeländen.

- Es sind nur noch Übernachtungsangebote zugelassen, die ausschließlich nichttouristischen Zwecken dienen.

- Alle Kneipen, Cafés, Konzerthäuser, alle Messen, Ausstellungen, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen, Reisebusreisen, jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Spielhallen, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen, Prostitutionsstätten und ähnliche Einrichtungen sind ab sofort zu schließen bzw. sie müssen den Betrieb einstellen.

- Der Zugang zu Bibliotheken (außer Bibliotheken an Hochschulen), Mensen, Restaurants und Speisegaststätten sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen wird beschränkt und ist nur unter strengen Auflagen (sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich) zu gestatten. Auflagen sind die Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, die Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen von zwei Metern, Hygienemaßnahmen sowie Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen. Restaurants und Speisegaststätten dürfen frühestens ab 6 Uhr öffnen und müssen spätestens um 15 Uhr schließen.

- Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt. Das gilt auch für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen oder der Daseinsfürsorge wie Wochenmärkte. Auch Versammlungen zur Religionsausübung haben zu unterbleiben.


Videobotschaft von Bürgermeister Dr. Ruthemeyer

Angesichts der zunehmenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens infolge der Coronavirus-Epidemie ruft Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer die Soesterinnen und Soester in einer Videobotschaft zu verantwortungsbewusstem Handeln und gegenseitiger Solidarität auf.

„Die Folgen des Coronavirus haben unser Leben in den letzten Tagen erheblich beeinträchtigt. Wir können heute noch nicht voraussehen, was in den nächsten Tagen und Wochen passiert. Aber wichtig ist, dass wir jetzt solidarisch miteinander umgehen.“ Es komme darauf an, den Anstieg der Infektionen zu verlangsamen, damit das Gesundheitssystem die Krankheitsfälle behandeln könne.

Insbesondere ältere sowie vorerkrankte Menschen sind nun auf Unterstützung angewiesen, damit sie einerseits direkten Kontakt zu anderen Menschen und damit das eigene Ansteckungsrisiko reduzieren können, andererseits aber im Alltag weiter versorgt bleiben.
„Ich danke allen, die sich bereit sind, sich anzubieten und für Menschen, die das Haus nicht verlassen können, Besorgungen zu machen“, erklärt Dr. Ruthemeyer. „Das zeigt, dass unsere Stadtgesellschaft auch in dieser Zeit funktioniert.“

Gleichzeitig warnt der Soester Bürgermeister davor, bereits infizierte Menschen zu stigmatisieren oder in die Rolle von Sündenböcken zu drängen. „Jeden kann die Krankheit treffen. Wir müssen verantwortungsbewusst miteinander umgehen und uns gegenseitig stützen.“

Die Videobotschaft ist online zu sehen über die Website soest.de, über den Instagram-Kanal „StadtSoest“ sowie auf YouTube im Kanal „Stadt Soest“.


update 17.03.: Schließung von Wertstoffhof und Kompostierungsanlagen

Die Stadt Soest weist aufgrund von Nachfragen aus der Bevölkerung darauf hin, dass nach der Schließung der Abfallwirtschaftszentren der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH (ESG) ab Mittwoch, 18. März 2020, auch die Kompostierungsanlage im Soester Ortsteil Bergede ab Montag, 23. März 2020, bis auf weiteres geschlossen bleibt. Von Mittwoch, 18. März, bis Freitag, 20. März, nimmt die Kompostierungsanlage Bergede Grünabfälle aus privaten Haushalten darüber hinaus nur noch in Ausnahmefällen an. 

Der Wertstoffhof der Kommunalen Betriebe Soest AöR am Doyenweg ist bereits aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie nicht mehr geöffnet. 

Wichtig: Die Müllabfuhr in Soest ist davon nicht betroffen, sie wird in gewohnter Form weiter durchgeführt.

Die Kommunalen Betriebe Soest weisen ferner darauf hin, dass leider auch die Trauerhallen auf den Friedhöfen geschlossen werden müssen. Beisetzungen können auf den städtischen Friedhöfen selbstverständlich weiter stattfinden, allerdings nur noch mit bis zu 15 Teilnehmenden.

Zu den von Bund und Land angekündigten Schließungen in Einzelhandel und Gastronomie sowie von Spiel- und Bolzplätzen liegen der Verwaltung aktuell noch keine genaueren Informationen und auch kein Erlass der Landesregierung vor. Nach wie vor besteht für sogenannte Hamsterkäufe kein Anlass, da auch nach den jüngsten Ankündigungen von Bund und Land alle wichtigen Güter des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel weiter produziert und im Einzelhandel angeboten werden.


update 16.03.: Zentrale Info-Website der Landesregierung zu Corona

Nähere gebündelte Informationen zum Corona-Virus finden Sie auf der neuen Webseite der Landesregierung unter land.nrw/corona. Zudem werden über das Corona-Bürgertelefon Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern zu den Maßnahmen zur Eindämmung der Virus-Ausbreitung beantwortet.

Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 0211 9119 1001 erreichbar.

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Veranstaltungen grundsätzlich untersagt

Aufgrund der stark zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, erfolgte am 13. März 2020, ein Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW zur Durchführung von Veranstaltungen ab dem 14. März 2020. Demnach ist nun auch die Durchführung von Veranstaltungen mit weniger als 1.000 erwarteten Besuchern/ Teilnehmern untersagt, da auch in diesen Fällen grundsätzlich davon auszugehen ist, dass keine Schutzmaßnahmen getroffen werden können, um eine Verbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern.

Mit Allgemeinverfügung vom 16. März 2020 setzt die Stadt Soest diese verpflichtenden Erlassvorgaben zum Schutz der Bevölkerung unmittelbar um. Damit dürfen ab sofort auch Veranstaltungen mit einer Besucherzahl unter 1.000 Personen nicht mehr durchgeführt werden. Dies gilt sowohl für öffentliche, als auch private Veranstaltungen.

Ausgenommen hiervon sind absolut notwendige Veranstaltungen, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen.

Bürgerinnen und Bürger finden Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Coronavirus auf einer Website des Kreisgesundheitsamtes des Kreises Soest. Diese Website ist auch auf der Seite der Stadt Soest (www.soest.de) direkt verlinkt. Das Gesundheitsamt des Kreises bietet ein Infotelefon an mit Antworten und Hinweisen zum Thema Corona-Krankheit, Sars-CoV-2, Symptomen, Inkubationszeit und Möglichkeiten, sich zu schützen. Das Infotelefon ist aktuell montags bis freitags zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung sowie samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 02921/303060 erreichbar.


update 15.03.: Stadtverwaltung schließt Dienststellen für den Publikumsverkehr - Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail bleibt gewährleistet

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Ausbreitung schließt die Stadt Soest ab Montag, 16. März 2020, bis auf weiteres alle Dienststellen für den Publikumsverkehr, also unter anderem auch die beiden Rathäuser. Der Dienstbetrieb wird jedoch aufrecht erhalten. Die Abteilungen mit ihren Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern sind deshalb für die Bürgerinnen und Bürger weiterhin über ihre Telefonnummern und per E-Mail erreichbar. Die Dienstleistungen für die Bevölkerung sollen auf diese Weise so weit wie möglich aufrecht erhalten werden.

„Wir bitten aber alle Bürgerinnen und Bürger, Ihre Anliegen auf das Nötigste und Dringendste zu beschränken“, appelliert Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer an die Soesterinnen und Soester. In Fällen, in denen ein persönlicher Besuch bei der Verwaltung unumgänglich ist, wird im Einzelfall eine individuelle Lösung vereinbart.

Der Bürgermeister empfiehlt außerdem, die umfangreichen digitalen Bürgerdienstleistungen zu nutzen. Das Rathaus Online ist über die Website soest.deerreichbar.

Zusätzlich richtet die Stadt eine Bürgerhotline ein. Unter 02921/103-9000 können sich Bürgerinnen und Bürger von montags bis donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12.30 Uhr melden und allgemeine Fragen zu Dienstleistungen der Stadt Soest stellen. Für Fragen zum Corona-Virus und medizinischen Themen steht die Hotline des Kreises Soest unter 02921 / 303060 zur Verfügung.

Diese Maßnahmen haben zwei Ziele: Zum einen will die Stadt ihren Beitrag dazu leisten, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Andererseits sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung vor Infektionen geschützt und damit die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung aufrecht erhalten werden.

Von der Schließung der Dienststellen für den Publikumsverkehr sind neben den beiden Rathäusern und dem Bürgerbüro folgende Einrichtungen betroffen: die Zweigstelle des Sozialamts in der Propst-Nübel-Straße, der Betriebshof des Kommunalbetriebs am Christophorusweg, die drei städtischen Museen, dieStadtbücherei, die Volkshochschul-Geschäftsstelle an der Nöttenstraße, der Wertstoffhof am Doyenweg, die städtischen Sporthallen (nicht die städtischen Sportplätze), die Lehrschwimmbecken in Schulen und das Stadtarchiv. Bereits abgesagt sind darüber hinaus sämtliche Veranstaltungen der Stadt, somit auch die Kurse und Seminare der Volkshochschule.


 update 13.03.: Städtische Kultureinrichtungen werden geschlossen

Im Einklang mit den Entscheidungen des Landes schließt die Stadt Soest ab sofort ihre Kultureinrichtungen. Die städtischen Museen, Burghofmuseum, Museum Wilhelm Morgner und das Osthofentormuseum, sowie die Stadtbücherei und das Stadtarchiv bleiben bis auf Weiteres geschlossen.
Die Rückgabefristen der ausgeliehenen Medien der Stadtbücherei werden ohne Säumnisgebühren verlängert.


 update 13.03.: Stadt sagt weitere Veranstaltungen ab

Die Statdt Soest sagt aufgrund der Corona-Virus-Epidemie weitere Termine und Veranstaltungen ab. Das für kommenden Montag, 16.03. angekündigte Treffen des Klimanetzes findet nicht statt. Ebenfalls abgesagt sind die Bürgersprechstunde am 19.03. und die Veranstaltung inder Patrokli-Schule als Denkmal des Monats am 22.03.


update 12.03.: Stadt Soest informiert über weitere Schließungen und Absagen

Die Stadt Soest hat aufgrund der Entwicklung der Corona-Virus-Epidemie weitere Schließungen und Absagen beschlossen. Um die Ausbreitung des Corona-Virus möglichst zu verlangsamen, werden die Begegnungsstätte im Bergenthalpark und das Seniorenbüro geschlossen. Die Veranstaltung zum Denkmal des Monats am 22.03.2020 fällt aus. Auch die beliebte Veranstaltung „Latschen und Tratschen“ fällt aus.

Ebenfalls abgesagt sind alle Einzel- und Tagesveranstaltungen der VHS. Die Absage betrifft nicht die laufenden, mehrere Termine umfassenden, Kurse, wie zum Beispiel Sprach- oder Gesundheitskurse. Diese Regelungen gelten zunächst bis zum 06. April.

Die getroffenen Maßnahmen sollen dabei helfen, die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 möglichst zu verlangsamen und damit besonders gefährdete Menschen vor einer Ansteckung zu schützen.

Informationen über die wichtigsten Schließungen und Absagen, sowie tagesaktuelle Informationen zum Corona-Virus finden Bürgerinnen und Bürger in diesem Live-Ticker.


 
Aufgrund der Entwicklung der Corona-Virus-Epidemie und des Erlasses der NRW-Landesregierung vom 10. März 2020 sagt die Stadt Soest ab sofort alle städtischen Kulturveranstaltungen sowie eigene Sportveranstaltungen bis einschließlich 6. April 2020 ab. Ferner wird die Absage von Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden im Stadtgebiet in diesem Zeitraum verfügt.

Weitere Veranstaltungen im Stadtgebiet werden hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit durch die Abteilung für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt geprüft und je nach Risikoeinschätzung ebenfalls abgesagt werden. Dazu nimmt die Verwaltung, insbesondere die Abteilung Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, Kontakt zu den Betroffenen auf.

Diese mit dem Kreis Soest und den weiteren kreisangehörigen Kommunen abgestimmte Maßnahme soll die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 im Kreisgebiet verlangsamen. „Wir verbinden diese Maßnahme mit der dringenden Bitte an alle privaten Veranstalter und Vereine, unserem Vorbild zu folgen“, erklärt Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer. „Es geht jetzt um Solidarität. Unsere besonders gefährdeten Mitbürgerinnen und Mitbürger müssen vor Infektionen geschützt werden. Wir müssen es dem Virus möglichst schwer machen, sich auszubreiten.“

Von den Absagen sind in Soest neben dem Altstadtfrühling alle Veranstaltungen in der Stadthalle Soest und im Kulturhaus Alter Schlachthof inklusive Schlachthofkino betroffen, aber auch städtische Kulturveranstaltungen an externen Veranstaltungsorten wie die Soester Seniorenwoche, die Frühjahrsputzaktion „Stark, sauber: Soest“ und der Tag des offenen Denkmals. Soweit möglich und sinnvoll, wird eine Verlegung der Veranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt angestrebt. Nicht betroffen ist der Trainings- und Ligabetrieb der Sportvereine.

Parallel verfolgt der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt die weitere Entwicklung der Coronavirus-Epidemie und die Entscheidungen übergeordneter Behörden, um gegebenfalls zusätzliche Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Bürgerinnen und Bürger finden Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Coronavirus auf einer Website des Kreisgesundheitsamtes des Kreises Soest. Diese Website ist auch auf der Seite der Stadt Soest (www.soest.de) direkt verlinkt. Das Gesundheitsamt des Kreises bietet ein Infotelefon an mit Antworten und Hinweisen zum Thema Corona-Krankheit, Sars-CoV-2, Symptomen, Inkubationszeit und Möglichkeiten, sich zu schützen. Das Infotelefon ist montags bis freitags zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 02921/303060 erreichbar.