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Gedenken an die Pogromnacht des Jahres 1938

Zur Erinnerung an die Pogromnacht des Jahres 1938 kommen am Donnerstag, 14. November, ab 16 Uhr Soester Bürgerinnen und Bürger in der Osthofenstraße zu einer Gedenkfeier zusammen. Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer wird aus diesem Anlass zu den Versammelten sprechen. In der Osthofenstraße stand früher die jüdische Synagoge. Sie wurde in der Pogromnacht (9. / 10. November 1938) in Brand gesetzt. An dem Ort, an dem das Gotteshaus stand, befindet sich heute ein anderes Gebäude. Eine Tafel an dem Haus erinnert an die frühere Synagoge.

1938 wurden in jener Nacht im gesamten damaligen Deutschen Reich Synagogen angezündet und Geschäfte von Juden zerstört.
Mehrere Hundert jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger wurden in wenigen Tagen damals ermordet oder in den Tod getrieben.

Wegen der Gedenkfeier ist die Osthofenstraße zwischen 15.45 und 16.30 Uhr zwischen den Einmündungen des Hohen Weges und der Severinstraße gesperrt. In unmittelbarer Nähe des Hauses mit der Gedenktafel für die damalige Synagoge sollte nicht geparkt werden in der genannten Zeit. Der Bereich wird durch Flatterband ausgewiesen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung gehen anschließend zum Jüdischen Friedhof am Nottebohmweg und legen dort rote Nelken nieder.

Veranstalter des Gedenkens ist der Rat Christlicher Gemeinden in Soest. Die Gedenkveranstaltung hatte bislang stets am Freitag vor dem Volkstrauertag stattgefunden. In diesem Jahr wurde erstmals als Termin der Donnerstag vor dem Volkstrauertag gewählt, um Vertretern auswärtiger jüdischer Gemeinden die Teilnahme zu erleichtern.