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Schülerinnen legen Schmetterlingswiese auf dem Osthofenfriedhof an

Wildblumenwiesen für Insekten gibt es auf dem Osthofenfriedhof bereits. Jetzt wächst auf einer neu hergerichteten Fläche auch eine Blumenwiese speziell für die Bedürfnisse von Schmetterlingen. Die beiden Schülerinnen Leonie Eltern und Lajana Gösken säten die Wiese gemeinsam mit Mitarbeitern der Kommunalen Betriebe Soest AöR (KBS) ein. Darüber hinaus pflanzten sie auf der Fläche auch mehrere Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii) in die Erde. Sie wollen damit aktiv etwas für den Erhalt der Schmetterlingspopulation in Soest unternehmen.

Mit dem Anlegen der Schmetterlingswiese setzten die Schülerinnen ihr Engagement innerhalb eines einjährigen Schulprojektes fort. Bereits im Mai hatten sie am Conradvon- Soest-Gymnasium eine kleine Blühfläche eingesät. Anschließend nahmen sie Kontakt zur Stadt Soest auf, um zu erfahren, ob es weitere Möglichkeiten für zusätzliche Wildblumenwiesen gibt. Daraufhin stellten die KBS ihnen die 500 Quadratmeter große Fläche auf dem Osthofenfriedhof zur Verfügung. Uwe Dwornik, Leiter der Arbeitsgruppe Stadtreinigung, Friedhofswesen und Grünunterhaltung besorgte außerdem die passende Saatmischung („Schmetterlingstreff“).

Die Betreuung der Wiese ist ebenfalls schon geregelt: Das Team der Friedhofsgärtner um Vorarbeiter Horst Fuchs wird die Wiese regelmäßig wässern. Die Schülerinnen wollen beobachten, welchen Effekt die Wiese auf die Schmetterlingspopulation hat und die Entwicklung der Insekten aufmerksam verfolgen.