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Ausschreibung des 25. Wilhelm-Morgner-Preises

Zum 25. Mal wird in diesem Jahr der Wilhelm-Morgner-Preis in Soest vergeben. Ab sofort und bis zum 31. Mai 2019 können sich Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland für den renommierten Kunstpreis für Malerei bewerben. Insgesamt wird ein Preisgeld von 15.000 Euro vergeben. Eine fünfköpfige Fachjury aus dem Kunst- und Kulturbereich wird die eingereichten Arbeiten bewerten.
Vom 29. September 2019 bis zum 8. Dezember 2019 werden zehn vorjurierte Künstlerinnen und Künstler in einer Ausstellung im Museum Wilhelm Morgner, Soest, der Öffentlichkeit mit jeweils drei Werken präsentiert. Im Verlaufe der Ausstellung wird durch die Jury der/die Wilhelm Morgner Preisträger/In 2019 ermittelt und bekannt gegeben.

Bewerbungsunterlagen sind zu richten an: Förderverein Wilhelm Morgner e.V. 1. Vorsitzender Dr. Thomas Oyen, Im Stiftsfeld 1, 59494 Soest.

Jury: Fünf Fachjuroren aus dem Kunst- und Kulturbereich übernehmen die Aufgabe, den/die Morgner-Preisträger/In 2019 zu ermitteln:

- Dr. Diana Lenz-Weber, stellvertretende Leiterin Gustav-Lübke-Museum, Hamm
- Jan-Christoph Tonigs, künstlerischer Leiter, Kloster Bentlage
- Dr. Jochen Venus, Medienwissenschaftler Universität Siegen
- Dr. Thomas Wachtendorf, Akademie für angewandte Philosophie, Soest
- Dr. Thomas Oyen, Erster Vorsitzender, Förderverein Wilhelm Morgner e.V.

Ausschreibung: Beworben werden:

- Kunsthochschulen, deutschlandweit
- Kunstvereine, deutschlandweit
- Teilnehmer/Innen Wilhelm-Morgner-Preis 2016
- (Kunst)presse, deutschlandweit

Insbesondere die Kunsthochschulen und die großen Kunstvereine haben in der Vergangenheit die Auslobung des Preises ihrerseits bekannt gegeben (z.B. über Aushang und Internet) und an ihre Mitglieder und Studenten aber auch an die Lehrkörper und Professoren weitergegeben. Alle Kunsthochschulen/Kunstvereine erhalten mit der Ausschreibung einen Katalog der Ausstellung 2016 für ihr Archiv.

Katalog: Zur Ausstellung 2019 erscheint ein Katalog.

Zur Historie des Preises:

Der Wilhelm-Morgner-Preis: Der Wilhelm-Morgner-Preis ehrt den 1917 im Alter von 26 Jahren gefallenen Soester Expressionisten Wilhelm Morgner, der als herausragender Künstler des Expressionismus mit seiner Malerei die künstlerische Entwicklung des 20. Jahrhunderts entscheidend mit beeinflusst hat.

Historie: Der Wilhelm-Morgner-Preis wurde erstmalig 1953 vergeben. Die Liste der Preisträger spiegelt die Kunstentwicklung nach dem
2. Weltkrieg wider. 1995 musste die Stadt Soest infolge der angespannten Haushaltssituation die Preisvergabe einstellen. 2007 formierte sich ein Sponsorenteam (Stadt Soest – Sparkasse Soest – Kloster Paradiese) mit dem Ziel, den Wilhelm-Morgner-Preis wieder aufleben
zu lassen. Ausgerüstet mit einem Preisgeld von 15.000 Euro gehört der Preis zu den höchstdotierten Kunstpreisen Deutschlands.

Förderverein Wilhelm Morgner e.V.: Der Förderverein wurde 2007 als gemeinnütziger Verein gegründet mit der Zielstellung, den Wilhelm-Morgner-Preis alle drei Jahre deutschlandweit auszuschreiben und zehn ausgewählte Künstler/Innen mit einer Ausstellung im renovierten und erweiterten Museum Wilhelm Morgner der Stadt Soest sowie mit einem begleitenden Ausstellungskatalog zu ehren.
Aus den Ausstellungsteilnehmern wird sodann der/die Preisträger/In durch eine zu jeder Vergabe neu aufgestellte Fachjury ermittelt.
Die Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich.

Preisvergabe 2016/2013/2010/2007: Aus jeweils ca. 450 Bewerbungen wurden zunächst zehn Bewerber/Innen ermittelt, die in den vielbeachteten Ausstellungen im Museum Wilhelm Morgner, Soest, der Öffentlichkeit präsentiert wurden. 2016 wurde die in Windesheim lebende Malerin Heike Negenborn, 2013 die in Lippstadt lebende Malerin Jae-Eun Jung, 2010 die Berliner Malerin Annelore Dietze,
2007 der Dresdner Maler Hubertus Giebe zum Wilhelm Morgner Preisträger/In gekürt.

Weitere Informationen: www.wilhelm-morgner-preis.de.