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Neuer Radweg zwischen Paradiese und Soest ist fertig

Auf einer Länge von rund 800 Metern können Fahrradfahrer und Fahrradfahrerinnen nun mit einem erheblichen Sicherheitsplus zwischen Paradiese und Soest radeln. Der neue Geh- und Fahrradweg neben der Straße ist offiziell fertig. Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer eröffnete die Strecke gemeinsam mit Vertretern der beteiligten Behörden, des Soester Rates und Ortsvorstehern am 39. März offiziell. „Pünktlich zur neuen Fahrradsaison haben wir die Sicherheit an dieser wichtigen Strecke deutlich erhöht“, sagte Dr. Ruthemeyer. Die Stadt Soest setzt damit den Ausbau der Fahrradinfrastruktur fort. „Das ist für uns auch ein Beitrag zum Klimaschutz“, betonte Dr. Ruthemeyer. Er dankte allen Beteiligten, die das Projekt möglich gemacht hatten, insbesondere dem Land, dem Soester Rat sowie den Anliegern, welche der Stadt die benötigten Grundstücksflächen verkauft hatten.

Der Weg ist als Gemeinschaftsprojekt von Stadt Soest und Kreis Soest entstanden und er wurde darüber hinaus durch Zuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen zur Förderung der Nahmobilität mitfinanziert. Deshalb konnten Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer und der Technische Beigeordnete der Stadt Soest, Matthias Abel, zu der offiziellen Freigabe auch den heimischen Landtagsabgeordneten Heinrich Frieling und den zuständigen Abteilungsleiter Straßenwesen der Kreisverwaltung, Thomas Schäckel, begrüßen. Seitens der Bezirksregierung Arnsberg war Wolfgang Löser zu der Eröffnung gekommen. Ampens Ortsvorsteher Ulrich Dellbrügger und Ernst-Helmut Tillmann als Ortsvorsteher von Enkesen-Paradiese vertraten die Einwohnerschaft der Ortsteile, die nun maßgeblich von dem Fuß- und Radweg profitieren. Für den Soester Rat nahm unter anderem die Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, Manuela Mewes, teil. Da die Strecke auch als Schulweg für das Schulzentrum am Paradieser Weg genutzt wird, freute sich Andreas Heihoff, Schulleiter des Conrad-von-Soest-Gymnasiums, ebenfalls über die Fertigstellung.

Insgesamt kostete der Radweg 200.000 Euro. Die Vereinbarung zwischen Stadt und Kreis Soest sieht vor, dass der Kreis die Planung und die Bauleitung der Maßnahme trug, Bauherrin war allerdings die Stadt. Im weiteren Verlauf der Kampstraße setzt der Kreis Soest den Radwegebau auf weiteren 250 Metern fort. Als Ausgleichsmaßnahme für den Radwegebau wird der Soester Kommunalbetrieb nun noch acht Obstbäume an einem nahegelegenen Wirtschaftsweg pflanzen.