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Bürgerinnen und Bürger werden um Unterstützung des Geologischen Dienstes NRW gebeten

Der Geologische Dienst NRW führt von März bis Dezember 2019 Kartierungen des Bodens und des Untergrundes in Soest durch. Die damit beauftragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen für diese Untersuchungen auch fremde Grundstücke betreten. Der Geologische Dienst NRW bittet die Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung bei der Durchführung dieser Aufgabe. Allerdings sind Grundstückseigentümer auch gesetzlich dazu verpflichtet, diesen beauftragten Personen das Betreten der Grundstücke – mit Ausnahme von Wohngebäuden – jederzeit zu gestatten.

Der Geologische Dienst NRW in Krefeld ist ein Landesbetrieb. Rechtsgrundlage der bodenkundlichen Landesaufnahme ist das Lagerstättengesetzes vom 4. Dezember 1934 (RGBl. S. 1223) in der Fassung vom 10. November 2001 (BGBl. S. 2992). Weitere gesetzliche Regelungen finden sich im Landesbodenschutzgesetz vom 9. Mai 2000 (LBodSchG §3 und§14), im Landesforstgesetz vom 24. April 1980 (LfoG §60 in der Fassung vom 9. Mai 2000) und im Landschaftsgesetz vom 21. Juli 2000 (LG §10).

Die regionalen Untersuchungen dienen einer allgemeinen Bestandsaufnahme des Bodens und des Untergrundes. Die Ergebnisse der Aufnahme werden in amtlichen Karten veröffentlicht. Sie sind wichtige Unterlagen für viele Aufgaben, z. B. in der Land- und Forstwirtschaft (Bodennutzung, Bodenverbesserung, Erosionsschutz, Holzartenwahl), im Bauwesen, bei der Planung und Landespflege (Landesplanung, Bauleitplanung, Naturschutz), im Landeskulturbau und in der Wasserwirtschaft (ent- und bewässerungsbedürftige Flächen) sowie für die wissenschaftliche Forschung und den naturkundlichen Unterricht.

Im Rahmen der Kartierungen sind kleine Handbohrungen notwendig, stellenweise auch Aufgrabungen zur Entnahme von Bodenproben. Auf Grund der vorbezeichneten Gesetze haben Grundstückseigentümer den vom Geologischen Dienst NRW beauftragten Personen das Betreten ihrer Grundstücke, mit Ausnahme von Wohngebäuden, sowie die Vornahme der genannten Außenarbeiten jederzeit zu gestatten. Etwaige durch die Inanspruchnahme entstehende Schäden werden nach den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen ersetzt. Die durch Dienstausweise mit Lichtbild sich ausweisenden Beauftragten des Geologischen Dienstes NRW werden auf die landwirtschaftlichen Belange und die derzeitige Nutzung der Grundstücke weitgehend Rücksicht nehmen.