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Linden für Nachpflanzung auf dem Wall ausgewählt

Junge Winterlinden aus Bad Zwischenahn werden bald die Reise nach Soest antreten, um auf der Wallkrone Wurzeln zu schlagen. Ein Team der Kommunalen Betriebe Soest AöR (KBS) und des Planungsbüros nts Münster
hat die Bäume der Art „Tilia Cordata Grennspire“ vor Ort in der Baumschule Bruns ausgesucht, die im Zuge der Umsetzung des Wallentwicklungskonzeptes auf dem Wall nachgepflanzt werden sollen.

Mit den politischen Beschlüssen zum Wallentwicklungskonzept hatten der Stadtentwicklungsausschuss und der Wallbeirat dafür votiert, dass die Winterlinde aufgrund ihrer Standortbedürfnisse und ihres Erscheinungsbildes
am besten auf die Wallkrone passt. Mit einem Stammdurchmesser von 10 Zentimetern und einem Stammumfang von 30 bis 35 Zentimetern sind die ausgewählten Linden vergleichsweise „alte“ Jungbäume. Auch dies war eine bewusste Entscheidung, damit sich die Lücken in der Lindenallee des Walls möglichst rasch schließen.

Zunächst sind Nachpflanzungen auf dem Abschnitt Brunowall vorgesehen. Aufgrund der Größe der Jungbäume hat jeder Baum inklusive des Wurzelballens ein Gewicht von etwa 700 Kilogramm. Insgesamt haben die KBS in der Baumschule 36 Bäume reserviert, damit über die fest geplanten Nachpflanzungen hinaus kurzfristig weitere junge Bäume geliefert werden können.