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Grußwort von Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer zum Jahreswechsel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

sicher haben auch viele von Ihnen die zurückliegenden Monate nicht nur in Soest verbracht, sondern auch einmal andere Städte besucht. Dabei haben Sie gewiss festgestellt, dass unser schönes Soest den Vergleich mit anderen, ähnlich großen Kommunen nicht scheuen muss. Im Gegenteil. Soest ist eine liebens- und lebenswerte Stadt für alle Generationen! Rat und Verwaltung haben im Jahr 2018 vieles dafür getan, diesen Charakter zu halten und auszubauen. Die Erfolge können wir an vielen Stellen sehen.

Besonders markant ist der im Juni eröffnete, neu gestaltete Theodor-Heuss-Park. Ich freue mich sehr, dass er der erhoffte Magnet für alle Generationen geworden ist. Auch mit der barrierearmen Pflasterung in der Rathausstraße haben wir die Altstadt noch besucherfreundlicher gemacht. Darüber hinaus bietet der innerstädtische Einzelhandel nun mit dem Markenmodecenter Kress das modernste Modehaus des Kreises.

Damit Soest nicht nur einen Besuch wert ist, sondern auch lebenswert bleibt, wurde 2018 die Erschließung zusätzlicher Wohnquartiere auf den Weg gebracht. Dieses Wachstum begleiten wir durch den Bau neuer Kitas. Der Kindergarten am Schwarzen Weg ist schon eröffnet, der Bau der dann 33. Kita am Lülingsohr ist in Planung. Im Soester Süden bereiten wir die Errichtung eines Stadtteilhauses vor, das Beratungs-, Service- und Freizeitangebote für die Menschen bündeln wird. Denn Soest soll nicht nur eine schöne, sondern auch eine soziale Stadt bleiben.

Die Soesterinnen und Soester selber leben bereits eine bemerkenswerte Stadtgemeinschaft vor. Dies zeigte sich bei dem dramatischen Hochwasser Anfang Juni. Als Wohnungen und Keller überflutet wurden, rückten die Bürgerinnen und Bürger zusammen und standen einander bei. Unsere ehrenamtliche Feuerwehr leistete in diesen Tagen bei ihren Einsätzen Beachtliches. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalbetriebs sammelten anschließend in Sonderschichten den zerstörten Hausrat ein. Dafür allen Beteiligten an dieser Stelle noch einmal meinen herzlichen Dank.

Unwetter beschädigten leider nicht nur Bauwerke, sondern auch unsere Natur. Allein der Sturm Friederike knickte im Februar 400 Bäume im Stadtgebiet um. Wir werden dafür neue Bäume pflanzen. Außerdem setzen wir die Strategie fort, dass wir den Bestand der Bäume in Soest Jahr für Jahr kontinuierlich erhöhen und die Neupflanzungen die Zahl der Verluste stets übersteigt.

Weniger sichtbar, dafür aber ebenso wichtig sind unsere Investitionen in eine moderne Infrastruktur. Seit Jahresbeginn ist Soest eine von 5 Digitalen Modellkommunen in NRW. Wir werden diese Chance nutzen und in den kommenden Jahren unsere Schulen mit digitaler Technik ausstatten, den Bürgerservice der Verwaltung ausbauen und innovative Smart-City-Angebote schaffen. Bereits realisiert ist das City-WLAN in der Rathausstraße. Das ist ein Mehrwert für Einheimische und Gäste gleichermaßen. L

iebe Soesterinnen und Soester, die genannten Vorhaben zeigen, dass das Jahr 2019 viel Arbeit, aber auch viele Chancen für unsere Stadt bringen wird. Darüber hinaus wird sich auch jede und jeder von Ihnen persönlich Ziele für das nächste Jahr gesetzt haben. Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Ziele erreichen werden, dass Sie dabei gesund bleiben und stets auf Ihre Familie und Ihren Freundeskreis vertrauen können.

Einen guten Start in das neue Jahr

Dr. Eckhard Ruthemeyer