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Stadt Soest erhält als Digitale Modellkommune Förderbescheid für das Projektbüro

Die Stadt Soest ist Leitkommune für den Regierungsbezirk Arnsberg im Rahmen des Landesprojektes „Digitale Modellregionen“. Gemeinsam mit den beteiligten Kommunen Lippstadt, Iserlohn und dem Kreis Soest wird es im Projektzeitraum bis 2021 darum gehen, innovative Digitalisierungsprojekte auf den Weg zu bringen. Dies betrifft die verwaltungseigenen Dienstleistungen und Prozesse („E-Government“) genauso wie Themen der digitalen Stadtentwicklung. Auch Dritte, insbesondere private Unternehmen oder Forschungseinrichtungen können Projekte entwickeln und beantragen.

Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer erhielt jetzt aus den Händen des zuständigen Abteilungsdirektors der Bezirksregierung Arnsberg, Ferdinand Aßhoff, den Förderbescheid für das bei der Stadt eingerichtete Projektbüro. Anwesend waren neben den Bürgermeistern Christof Sommer (Lippstadt) und Dr. Paul Peter Arens (Iserlohn) die Leiterin des Projektbüros, Victoria Hasenkamp, sowie der für das Gesamtprojekt verantwortliche Fachbereichsleiter der Stadt Soest, Jörg Radandt. Das Projektbüro wird ab Januar des kommenden Jahres komplett und dann mit drei Personen besetzt sein. Es koordiniert die Einzelprojekte, ist Ansprechpartner für alle Akteure und Interessierte und übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit für die Modellregion. Es ist unter digital@soest.de oder 02921/103-1010 erreichbar.

Auf dem Weg zu einer digitalen, smarten Stadt hat Soest in den zurückliegenden Monaten bereits konkretisiert, welche Aspekte des Megatrends Digitalisierung vor Ort angegangen werden sollen. Durch den Ausbau des „E-Governments“ will die Stadt insbesondere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger kundenfreundlicher gestalten. Es geht um die papierlose, digitale Abwicklung von Anträgen und Genehmigungsverfahren. Dazu existiert bereits das digitale Bürgerbüro. In diesem „Rathaus online“, zu finden im Webauftritt soest.de, lassen sich schon jetzt Gewerbeanmeldungen und einzelne Anträge erledigen. Dieser Service soll im Zuge des Projektes schrittweise ausgebaut werden.

Im Bereich „Digitale Stadtentwicklung“ konzentrieren sich die Stadt Soest und die beteiligten Städte auf fünf Handlungsfelder:

- Bildung
- Infrastruktur
- Attraktive Innenstadt
- Mobilität
- Gesundheit.

Hier ist beispielsweise der flächendeckende Ausbau des 3D-Stadtmodells mit der Entwicklung praktischer Anwendungen für Dritte (bspw. Apps) geplant. Ein Pilotprojekt zum E-Ticketing für Bus und Bahn ist ebenfalls auf dem Weg. Es wird ferner über eine Teststrecke für autonomes Fahren in der Stadt nachgedacht. Darüber hinaus sollen die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen, sich online einzubringen. Dieses Angebot soll zusätzlich zu konventionellen Formen der Bürgerbeteiligung geschaffen werden.

Die Stadt Soest geht die Umsetzung der Digitalisierungsprojekte gemeinsam mit dem Kreis Soest sowie den Städten Lippstadt und Iserlohn an. Dabei sollen Lösungen entstehen, die insbesondere für andere ländliche Regionen in NRW einen Vorbildcharakter haben.
Die Bürgerinnen und Bürger werden dabei die Möglichkeit haben, sich aktiv einzubringen.