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Kommunale Betriebe Soest AöR erinnern Anlieger an die Regelungen zum Winterdienst

Mit den ersten Schneeflocken am vergangenen Wochenende hat für die Anlieger von Straßen wieder der Winterdienst begonnen.
Die Kommunalen Betriebe Soest AöR stellen aus diesem Anlass die in Soest geltenden Regelungen dar und geben Tipps.

Im Rahmen der Winterwartung müssen Grundstückseigentümer bzw. Mieter Gehwege an ihren Grundstücken auf einer Breite von einem Meter von Schnee freihalten und gegebenenfalls glatte Flächen abstreuen. Gleiches gilt dort, wo kein erkennbarer Gehweg vorhanden ist, weil der Gehstreifen von der Fahrbahn nicht durch einen Bordstein eindeutig abgegrenzt wird bei sogenannten Mischverkehrsflächen.

Diese Regelungen gelten an Werktagen zwischen 7 und 20 Uhr. An Sonn- und Feiertagen sind die Gehwege ab 9 Uhr und bis 20 Uhr gegebenenfalls zu räumen und zu streuen. Nach 20 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte müssen werktags bis 7 Uhr, sonn-
und feiertags bis 9 Uhr des folgenden Tages beseitigt werden.

Im vergangenen Jahr wurde die Soester Straßenreinigungssatzung geändert. Alle Straßen sind entweder als sogenannte Stadtstraße oder als Wohnstraße eingestuft. In den Wohnstraßen leisten die Kommunalen Betriebe Soest (KBS) der Stadt Soest keinen Winterdienst mehr. Nur in Wohnstraßen, durch die eine Buslinie verläuft, kümmert sich noch die Stadt darum, die Fahrbahn zu räumen und zu streuen. Gehwege müssen die Anwohner allerdings überall selbst räumen und streuen.

In einer Auflistung der Soester Straßen sind Wohnstraßen, in denen der Winterdienst auf der Fahrbahn durch die KBS der Stadt Soest vorgenommen wird, mit der Abkürzung WD gekennzeichnet. Eine Straßenliste ist in der Bürgerinformation enthalten, die im vergangenen Jahr an alle Haushalte verteilt wurde. Auch im Internet kann die Liste am Ende der Straßenreinigungssatzung eingesehen werden (www.soest.de / Ordner: Rathaus online – Ortsrecht - Straßenreinigungssatzung).

Die Kommunalen Betriebe Soest bitten besonders darauf zu achten, dass der geräumte Schnee im Regelfall auf dem Gehweg zusammengeschoben und gelagert werden soll. Die Schneehaufen sollten auf dem zur Straße liegenden Teil des Gehwegs platziert werden. Nur wo dies nicht möglich ist, darf der Schnee auf dem Rand der Fahrbahn gelagert werden. Dabei sollte der Verkehr nicht gefährdet oder behindert werden.

Auf Kanal-Gullys darf der Schnee auf keinen Fall gelagert werden. Bei einsetzendem Tauwetter könnte das Wasser ansonsten nicht ungehindert ablaufen. Bei erneutem Frost würde das nicht abgelaufene Wasser anderenfalls die Straßen und Gehwege auch in spiegelglatte Eisflächen verwandeln.

Auch die Hydranten müssen in jedem Fall von Schnee freigehalten werden. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen übrigens nicht auf den Gehweg oder die Fahrbahn gebracht werden.

Das Streuen von Salz und auftauenden Stoffen ist in Soest auf Gehwegen grundsätzlich verboten. Durch Salz können Bäume absterben, Kräuter und Gräser verwelken. Statt Salz sollten abstumpfende Mittel zum Bestreuen glatter Flächen verwandt werden, also Sand, Kies, Splitt oder Granulat ohne chemische Beimischungen. Nur in klimatischen Ausnahmefällen (zum Beispiel bei Eisregen), wenn die abstumpfenden Mittel keine ausreichende Wirkung mehr gewährleisten, ist ausnahmsweise die Anwendung von Salz oder anderen auftauenden Stoffen erlaubt. Die Verwendung von Salz ist ebenfalls gestattet an gefährlichen Stellen der Gehwege (zum Beispiel auf Treppen, an Brückenauf- und -abgängen sowie an starken Gefälle- oder Steigungsstrecken). Falls Salz in den genannten Fällen überhaupt notwendig wird, sollte es sparsam dosiert werden. Ein voller Esslöffel auf einen Quadratmeter sollte ausreichen.

Übrigens: Wer für Schneeräumen und Streuen verantwortlich, aber abwesend ist, muss gegebenenfalls selbst dafür sorgen, dass an seiner Stelle ein anderer sich darum kümmert.

Die KBS bitten außerdem darum, eventuell noch vorhandene Verunreinigungen (Äste, Zweige usw.) von den Gehwegen schnell zu beseitigen. Auch diese sturmbedingten Materialien könnten Passanten gefährden oder Abläufe verstopfen.