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Fortbildung für die richtige Mischung aus Freiraum und Sicherheit in der Kindertagespflege

Rund 100 Tagesmütter und Tagesväter aus dem gesamten Kreisgebiet befassten sich jetzt mit Hygienefallen im Haushalt, mit schadstoffarmen Spielzeugen und Unfallverhütung im Garten. Das Thema bei der jüngsten Fachtagung von Kindertagespflegepersonen im Aldegrever-Gymnasium lautete nämlich „Kindersicherheit – So viel Freiraum wie möglich, so viel Sicherheit wie nötig“.

Kindertagespflegepersonen betreuen vornehmlich Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren – und in diesem Alter werden die Kinder mobil. Sie entdecken mit viel Neugierde und Engagement ihre Umwelt. Wer mit Kleinkindern in diesem Alter zu tun hat, weiß, mit viel Entdeckerfreude sie die Welt erobern. Da stellt sich täglich mehrmals die Frage: „Geht das? Ist das gefährlich? Wie können Sicherheitsmaßnahmen aussehen?“.

Bei der Beantwortung dieser Fragen soll das Motto der unnachahmlichen Pippi Langstrumpf zu einer positiven Grundhaltung anregen: „Das haben wir noch nie probiert - also geht es sicher gut“. Die tägliche Aufgabe der Kindertagespflegepersonen besteht darin, den Kindern viele Lernanregungen und Erfahrungen zu ermöglichen und gleichzeitig für Schutz und Sicherheit zu sorgen. Hier boten die hochkarätigen Referenten viele wichtige Anregungen.

Für Spaß und Unterhaltung sorgte das Erzähltheater „Touche“, welches in einer Art Stehgreiftheater Begriffe wie „Handlungssicherheit“ und „Risikoeinschätzung“ humoristisch aufarbeitete und für manchen Lacher sorgte.