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Stadtbefestigung, Kirchen und ein Renaissancebau öffnen am Tag des offenen Denkmals die Türen

Das Thema des diesjährigen Tages des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September, lautet „Entdecken, was uns verbindet“.
In Soest sind an diesem Tag die Kirchen St. Maria zur Höhe (Hohnekirche), St. Andreas Ostönnen und der Renaissancebau Ulricherstraße 21 zu besichtigen, aber auch das größte Denkmal der Stadt: die Wallanlage. Interessierte Besucherinnen und Besucher können dann unter anderem einen Blick in üblicherweise verschlossene Gewölbe der alten Stadtbefestigungsanlage werfen. Darüber hinaus laden auch die städtischen Museen zu einem Besuch bei kostenfreiem Eintritt ein.

Soests Technischer Beigeordneter Matthias Abel wird das Programm um 10 Uhr in der Gräfte am Osthofentor eröffnen. Im Anschluss sowie noch einmal um 14 Uhr bietet die Stadt Führungen mit Anna-Maria Bohnenkamp von der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt an. Jede der beiden Führungen dauert etwa zwei Stunden und führt vom Osthofentor zur Schonekindbastion. Die Teilnehmenden erfahren etwas über die Entwicklung der 800 Jahre alten Stadtbefestigung und erhalten exklusive Einblicke in verschlossene, Geheimnisvolle Keller. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei.

Die Kirche St. Maria zur Höhe ist von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Mitglieder des Kirchenführerkreises des Vereins zur Erhaltung der Hohnekirche bieten Führungen durch die um 1220 erbaute Pfarrkirche um 10.30 Uhr, 12.30 Uhr und 13.30 Uhr an.
Die Hohnekirche gilt als eine der ersten Hallenkirchen im Übergang von der Romanik zur Gotik stilbildend in Westfalen. Sie ist mit ihren ungewöhnlich gut erhaltenen Wandgemälden und dem einzigartigen Scheibenkreuz ein besonderes Kleinod, an dem zurzeit auch Sanierungsarbeiten stattfinden. Als zweite Kirche öffnet St. Andreas Ostönnen am 9. September ihre Türen. Der Freundeskreis Ostönnen bietet Führungen durch das Gotteshaus nach Bedarf zwischen 13 und 17 Uhr an. Der Titualorganist Leon Berben (Köln) spielt und präsentiert die älteste, noch spielbare Orgel um 14 Uhr und um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Ein Besuch lohnt sich, da die Kirche seit ihrer Entstehungszeit in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts nahezu keine baulichen Veränderungen erlebt und ist damit eine der bedeutendsten, stilrein erhaltenen Dorfkirchen in Westfalen.

Fast 500 Jahre alt ist das Wohngebäude Ulricherstraße 21. Das Hausgerüst ist aufgrund derzeit laufender Sanierungsarbeiten derzeit gut einsehbar. Neben der spannenden Baugeschichte ist das Gebäude auch als Wohnhaus des Sprachwissenschaftlers Konrad Duden interessant, der hier in seiner Zeit als Prorektor des Archigymnasiums Soest von 1859 bis 1869 lebte. Hauseigentümer Christian Vosswinckel begrüßt Besucherinnen und Besucher zu Führungen um 11 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr und 15 Uhr. Die Führungsgruppen sind auf
20 Personen begrenzt, die Teilnahme ist kostenfrei.

Die städtischen Museen dürfen als Ausflugsziele am Tag des offenen Denkmals natürlich nicht fehlen. Osthofentormuseum (Osthofenstraße 72), Burghofmuseum (Burghofstraße 22), Museum Wilhelm Morgner (Thomästraße 1) und Grünsandstein- Museum (Walburgerstraße 56) sind von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat den diesjährigen Tag des offenen Denkmals unter das Thema „Entdecken, was uns verbindet“ gestellt. Das Ortskuratorium der Stiftung unter der Leitung von Frank Markiewicz wird mit einem Informations-Stand am Osthofentor präsent sein, und zwar von 9.30 bis 10.30 Uhr und noch einmal von 13.30 bis 14.30 Uhr.