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Soester Bodenfunde sind bei auswärtigen Sonderausstellungen gefragte Exponate

Bleifunde aus dem 1. Jahrhundert in Soest.

Archäologische Fundstücke der Stadtarchäologie, die teilweise auch im Soester Burghofmuseum ausgestellt sind, sind derzeit für andere Sonderausstellungen sehr nachgefragt. So werden gleich für drei hochkarätige Ausstellungen renommierter Museen in diesem Jahr Funde zur Verfügung gestellt.

So zeigt das Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vom 6. Mai bis 31. Oktober 2018 unter dem Titel „Echt Alt! – Mittelalterliches Handwerk ausgegraben“ eine Sonderausstellung zum mittelalterlichen Handwerk mit vielen Soester Exponaten.

Das Römermuseum Xanten des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) leiht sich speziell Bleifunde des 1. Jahrhunderts n. Chr. aus dem Soester Westen für eine Ausstellung zum römisch-germanischen Handel „Warenwege – Warenflüsse“ vom 27. Juli bis 14. Dezember 2018 aus.
Vor der Bebauung des neuen Baugebietes im Soester Westen am Ardey hatte die Stadtarchäologie durch großflächige Ausgrabungen eine umfangreiche germanische Blei- und Buntmetallverarbeitung dokumentiert, die für die 1. Hälfte des 1. Jh. n. Chr. ein neues Licht auf die römisch- germanischen Beziehungen, besonders nach der Varus-Schlacht, wirft.

Die Bleifunde der Römischen Kaiserzeit aus dem Hellwegraum sind ebenfalls ein wichtiger Soester Beitrag zu einer großen Archäologieausstellung, die unter dem Titel „Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland“ vom 21. September 2018 bis zum 6. Januar 2019 im Martin-Gropius-Bau in Berlin stattfinden wird.