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Energetische Sanierung der Gesamtschule führt zu Baumfällungen

Parallel zum Erweiterungsneubau der Hannah-Arendt-Gesamtschule finden zurzeit Baumaßnahmen zur energetischen Sanierung der Bestandsgebäude statt. Während es im Rahmen der Planung und Umsetzung der Baumaßnahme gelungen ist, eine ortsbildprägende Blutbuche zu erhalten, hat sich bei drei anderen Bäumen die Notwendigkeit einer Fällung ergeben. Das Nachpflanzen von vier Ersatzbäumen auf dem Schulgelände ist bereits beschlossene Sache.

Die betroffenen drei Bäume stehen sehr nah an einem Altgebäude, welches energetisch saniert werden soll. Bei den Ausschachtungsarbeiten am Gebäudesockel hatte sich gezeigt, dass Wurzeln der Bäume unter das Fundament des Gebäudetraktes gewachsen waren und das Fundament schon beschädigt hatten, so dass es zu punktuellen Durchfeuchtungen der Außenwand gekommen war. Weil die Wurzeln zudem die energetische Sanierung des Sockels und die Installation des Wärmedämmsystems behindert hätten, kappte die ausführende Baufirma diese Wurzeln. Dies erfolgte ohne vorherige Absprache mit den Kommunalen Betrieben Soest AöR (KBS) und entgegen der Anweisung, wurzelschonend zu arbeiten. Wie ein externer Baumgutachter, den die KBS hinzuzog, feststellte, ist die Standsicherheit der Bäume im aktuellen Zustand beeinträchtigt. Der Erhalt der Bäume ist nicht möglich und eine zeitnahe Fällung voraussichtlich in der ersten Woche der Sommerferien ist unumgänglich.

Dem Arbeitskreis Bäume ist die Sachlage dargestellt worden. Der Vorschlag des AK Bäume, den Erhalt der Bäume unter anderem durch eine Sicherung mit Seilen zu erreichen, wurde geprüft. Der externe Baumsachverständige riet davon allerdings ab. 

Die ortsbildprägende Blutbuche neben dem Erweiterungsbau konnte hingegen genau wie angekündigt erhalten werden. Um das Fällen dieses stattlichen Baumes zu verhindern, war die Position des neuen Gebäudetraktes auf dem Gelände eigens um mehrere Meter verschoben worden.