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Bürgerbeteiligung zu Ampelkreuzungen

Die Stadt Soest startet eine Bürgerbeteiligung zu den Soester Ampelkreuzungen. Ab Dienstag, 19. Juni 2018, können Bürgerinnen und Bürger online über eine eigens angelegte Website Anregungen und Meinungen zu einzelnen Ampelkreuzungen abgeben. Olaf Steinbicker, Leiter der Abteilung Stadtentwicklung und Bauordnung, sowie Verkehrsplaner Axel Beyer aus der Arbeitsgruppe Stadtplanung, appellieren an die Soesterinnen und Soester, sich möglichst zahlreich zu beteiligen.

Die Adresse der Website lautet www.ampeln-soest.de. Sie ist direkt oder über einen Link der städtischen Website www.soest.de zu erreichen. Kernstück der Befragung ist eine interaktive Stadtkarte. Per Mausklick lassen sich dort einzelne Kreuzungen auswählen, zu denen Bürgerinnen und Bürger eine Anregung oder Einschätzung geben können. Anschließend öffnet sich eine Eingabemaske. Dort können die Bürgerinnen und Bürger angeben, als wie lange sie die Wartezeiten bei Rotlicht als Fußgänger, mit dem Rad oder im Auto empfinden. Außerdem sind individuelle Anregungen und Verbesserungsvorschläge als Texteingabe möglich.

Wer sich nicht per Internet, sondern „analog" an der Umfrage beteiligen will, kann dies im Rathaus II erledigen. Dort wird für den Zeitraum der Befragung die Stadtkarte mit den Ampelkreuzungen ausgehängt und Bürgerinnen und Bürger können schriftlich Anregungen einreichen.

„Die Stadt Soest hat bei einem externen Fachbüro ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches die Ampelkreuzungen im Stadtgebiet überprüfen und Optimierungsvorschläge machen soll, auch zu Fragen der Sicherheit für den Fahrradverkehr", erklärt Olaf Steinbicker den Hintergrund der Bürgerbeteiligung. Die Gutachter sollen neben der eigenen Expertise auch die Meinung der Soesterinnen

und Soester berücksichtigen. „Dieses Ziel wird nun umgesetzt", sagt Axel Beyer. „Das Gutachten ist eine der Maßnahmen des 2016 beschlossenen Verkehrsentwicklungsplans, welche von den Bürgerinnen und Bürgern angeregt wurde. Wir hoffen bei dieser Befragung auf eine ebenso rege Beteiligung."

Die Bürgerbeteiligung läuft ab sofort und endet am 25. Juli 2018. Die Ergebnisse der Befragung werden anschließend in den politischen Beratungsprozess zur Optimierung der Ampelkreuzungen eingehen.