Startseite Stadtplan Impressum
RSS abonnieren Tweet me An Facebook senden

Bürgermeister Dr. Ruthemeyer empfiehlt Doppelstrategie für das Klinikum Stadt Soest

Das Gebäude des Klinikums Stadt Soest.

Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer plädiert im Rahmen der aktuellen Debatte um die Zukunft des Klinikums Stadt Soest für eine Doppelstrategie. „Soest ist ein besonderer Gesundheitsstandort mit zwei erfolgreichen Krankenhäusern und einer sehr guten medizinischen Versorgung. Das gilt es zu sichern und auszubauen“, erklärte Dr. Ruthemeyer am Freitag, 1. Juni 2018, und skizzierte den Vorschlag eines zweigleisigen Vorgehens.

Zum einen wird durch die Zuweisung von 42 neurologischen Betten durch das Land NRW für das Klinikum die Versorgung von Notfällen und Schlaganfällen weiter verbessert. „Das gibt uns für die zukünftige strategische Ausrichtung unseres Klinikums eine hervorragende Ausgangssituation“, urteilt Bürgermeister Dr. Ruthemeyer. Gleichwohl müsse aber auch die Ertragskraft des Klinikums durch eine weitere Optimierung der Abläufe und Prozesse verbessert werden.

Parallel sollte der Rat die Verwaltung beauftragen, Fusionsgespräche mit dem Katholischen Hospitalverbund Hellweg aufzunehmen. Denn ein gemeinsames, mehr als 500 Betten großes Krankenhaus in Soest würde zusätzliche medizinische und pflegerische Angebote möglich machen. „Zudem erarbeiten Bund und Land derzeit Förderrichtlinien, auf deren Grundlage Soest bei einer Fusion der Krankenhäuser erhebliche finanzielle Mittel bekommen könnte.“

Insofern geht es bei der aktuellen Debatte nicht um einen Rückbau, „sondern um einen Ausbau des Gesundheitsstandortes Soest“, betonte Dr. Ruthemeyer. Das ist eine große Chance für die Beschäftigten und die Patienten in Soest und in der gesamten Region.