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"Digitalisierung" ist gemeinsames Thema der Stadt und des Fachhochschulstandortes Soest

Prof. Dr. Wolf Lorleberg, Prof. Dr. Peter Thiemann, Prof. Dr. Monika Dobberstein (Geschäftsführerin Wirtschaft und Marketing Soest GmbH), Prof. Dr. Matthias Schulten, Prorektorin Prof. Dr. Christine Kohring, Prof. Dr. Andreas Brenke und Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer (von links) trafen sich zum Erfahrungsaustausch auf dem Fachhochschulcampus am Lübecker Ring.

Das Zukunftsthema Digitalisierung stand im Mittelpunkt des traditionellen Erfahrungsaustausches von Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer mit Prorektorin Prof. Dr. Christine Kohring und den Dekanen des Standortes Soest der Fachhochschule Südwestfalen.

Während die Stadt Soest als Digitale Modellkommune von NRW innovative Angebote für Bürger und Unternehmen entwickelt, macht die Fachhochschule ihre Studierenden fit für die Auswirkungen der Digitalisierung in den künftigen Berufsfeldern. Prorektorin Prof. Dr. Kohring und Bürgermeister Dr. Ruthemeyer waren sich einig, dass die Fachhochschule Südwestfalen und die Stadt Soest sich auf dem Weg in die digitale Zukunft gegenseitig unterstützen werden, so wie es seit „analogen“ Zeiten gute Tradition ist.

Die drei Dekane der in Soest angesiedelten Fachbereiche Prof. Dr. Andreas Brenke (Maschinenbau-Automatisierungstechnik), Prof. Dr. Wolf Lorleberg (Agrarwirtschaft) und Prof. Dr. Peter Thiemann (Elektrische Energietechnik) erläuterten Dr. Ruthemeyer und Prof. Dr. Monika Dobberstein, Geschäftsführerin der Wirtschaft & Marketing Soest GmbH, dass zurzeit rund 3300 Studierende am Campus lernen. Der hervorragende Ruf der Absolventen in heimischen Unternehmen macht das Studium am Lübecker Ring attraktiv: Dank der guten Verkehrsanbindung der Stadt kommen sogar Studierende aus den Einzugsbereichen größerer Universitätsstädte wie Münster nach Soest. Die internationalen, englischsprachigen Studiengänge werden zurzeit besonders intensiv nachgefragt.

Um in den angebotenen Studiengängen das Thema Digitalisierung abzudecken, z.B. an der Schnittstelle zur Agrarwirtschaft, plant die Fachhochschule weitere Studienangebote. Der technische Fortschritt wird nämlich nach Ansicht der Dekane erhebliche Auswirkungen auf die Betriebsabläufe in Unternehmen haben wie beispielsweise in der Produktion und in der Konstruktion. Auch auf diese Veränderungen will die Fachhochschule ihre Studierenden vorbereiten.

Die stabile Entwicklung des Soester Fachhochschulstandortes Soest führt dazu, dass der Raumbedarf weiter steigt. Dies betrifft einerseits Büro- und Seminarräume, andererseits bezahlbaren Wohnraum für die Studierenden. Bürgermeister Dr. Ruthemeyer sagte Prof. Kohring seine Unterstützung bei der Suche nach entsprechenden Angeboten zu.