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Bürgerbefragung zum Bahnlärm

Das Eisenbahn-Bundesamt erstellt zurzeit einen Lärmaktionsplan für Strecken mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30.000 Zügen pro Jahr. Soest liegt an solch einer Haupteisenbahnstrecke. Deshalb können auch Soesterinnen und Soester im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung an der Erstellung des Lärmaktionsplans mitwirken.

Die 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung fand bundesweit 2017 statt. Auch Soesterinnen und Soester haben daran teilgenommen. Aus diesen Ergebnissen ist der Lärmaktionsplan A entstanden. In einer zweiten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung können die Bürgerinnen und Bürger nun ab Mittwoch, 24. Januar 2018, Rückmeldungen zu dem Lärmaktionsplan A und zum Verfahren geben. Der daraus hervorgehende Lärmaktionsplan Teil B wird Mitte des Jahres 2018 veröffentlicht. Die Teile A und B ergeben zusammen den Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken.

Und so funktioniert die Bürgerbeteiligung: Das Eisenbahn-Bundesamt bietet hierzu eine Informations- und Beteiligungsplattform im Internet an, die über die folgende Adresse erreichbar ist: www.laermaktionsplanung-schiene.de. Ab dem 24. Januar 2018 bis zum 7. März besteht die Möglichkeit, über eine entsprechende Anwendung auf der Informationsplattform an der 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung mitzuwirken.

Alternativ hierzu können Beteiligungen auch per Post an das Eisenbahn-Bundesamt, Lärmaktionsplanung, Heinemannstraße 6, 53175 Bonn geschickt werden. Der vom Eisenbahn-Bundesamt hierfür vorbereitete Fragebogen kann über die angegebene Internetadresse heruntergeladen oder postalisch über obenstehende Adresse angefordert werden.

Über eine rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger würde sich auch die Stadt Soest freuen, damit die Ergebnisse möglichst repräsentativ und aussagekräftig werden.

Hintergründe und Inhalt der Öffentlichkeitsbeteiligung: Das Eisenbahn-Bundesamt erstellt alle fünf Jahre einen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes. Ziel der Lärmaktionsplanung ist die Regelung von Lärmproblemen und Lärmauswirkungen. Die gesetzlichen Regelungen finden sich in § 47 lit. a-f Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Die eingehenden Angaben der Bürgerinnen und Bürger, Lärmschutzvereinigungen, Kommunen sowie weiteren Einrichtungen, die von Schienenlärm betroffen sind, helfen dem Eisenbahn-Bundesamt, einen Lärmaktionsplan aufzustellen. Weitere Informationen erhalten Interessierte hier.