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Ministerium verleiht Neubauviertel den Status "Klimaschutzsiedlung"

Visualisierung: Merkur Projektentwicklungsgesellschaft GmbH & Co. KG

Auf den ehemaligen Gewerbeflächen am Rennekamp wird ein Wohnviertel mit Vorbildcharakter entstehen. Die Pläne für das Quartier haben am Mittwoch, 13. Dezember 2017, vom Land Nordrhein-Westfalen den Status „Klimaschutzsiedlung“ erhalten. Damit haben die Investoren Zugriff auf Fördergelder und die künftigen Bewohner des Quartieres dürfen sich auf besonders energiesparende Wohnungen freuen.

Ausgewählt wurde das Soester Projekt von der Auswahlkommission des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und der Energieagentur NRW. Die Stadt Soest gehört damit zu den ausgewählten Kommunen, die am Projekt der Landesregierung „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“ teilnehmen können und damit die Reduktion des Wärmeverbrauchs und der CO2-Emissionen von Wohngebäuden in den Mittelpunkt stellt.

Die Kommission lobte insbesondere die gelungene Einbindung des Denkmals Merkur in das städtebauliche Gesamtkonzept. Gerade der Aspekt, das Denkmal zum integralen Bestandteil einer Klimaschutzsiedlung zu machen, ist für die Auswahlkommission ein spannender Aspekt, da dies eine absolute Neuerung im Bereich des Klimaschutzes darstellt. Gleichzeitig wurde die hohe Qualität der geplanten Wohnbebauung in Verbindung mit dem Parkkonzept für den ruhenden Verkehr und die Grünflächenplanung begrüßt, die das neue Quartier zu einem attraktiven, altstadtnahen Lebensmittelpunkt für seine Bewohner werden lassen können.

Über den Status „Klimaschutzsiedlung“ freuen sich nicht nur die Investoren, Olav Höcker von Zitzewitz und Georg Hollmann, sondern auch die planenden Architekten Frank Markiewicz (für die Bebauung Höcker) und Franz-Josef Schramm (für die Bebauung Hollmann) sowie seitens der Stadtverwaltung Alfons Tubes (Arbeitsgruppenleiter Stadtentwicklung, Umwelt und Geo-Service) und die Umweltberaterin Maria Kroll-Fiedler. Nun liegt es an den Investoren und den Planern, die energetischen Konzepte auszuarbeiten und auf die Belange und Anforderungen der Klimaschutzsiedlung mit Stadt abzustimmen.

Nachdem die Änderung des Bebauungsplanes im November rechtskräftig geworden ist, erfolgt als nächster Schritt nun der Abriss der Bestandsgebäude, wie der ehemaligen Zimmerei und des ehemaligen Holzhandels. Danach beginnen die notwendigen Erschließungsmaßnahmen. Ein Baubeginn ist dann im Frühjahr 2018 geplant.