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Verwaltung wird Vorschläge der Bürgerinitiative WallLinden eingehend prüfen

Die Bürgerinitiative WallLinden hat der Stadtverwaltung am Donnerstag, 30. November, ihre Vorschläge für die alternative Gestaltung der Wallaufgänge eingereicht. „Die Bürgerinitiative hat sich intensiv mit dem Wallentwicklungskonzept beschäftigt, dafür möchte ich ihr danken“, erklärte Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer. „Kompliment für die Vorschläge. Wir werden uns die umfangreichen Unterlagen nun eingehend ansehen“, kündigte er an.

Erste Einschätzungen zu den Vorschlägen der Bürgerinitiative können bereits gegeben werden. So wird die Verwaltung die Anregung, nur zwei der insgesamt sechs Wallabschnitte barrierearm zu gestalten, prüfen. Ziel bleibt es aber, möglichst viele Abschnitte auf eine vertretbare Weise für alle Generationen und alle Menschen erreichbar zu gestalten. Die Verwaltung wird ebenfalls den Vorschlag untersuchen, einen Aufzug am Wall zu installieren. „Die Idee ist gut“, erklärt Dr. Ruthemeyer. Es müsse aber die Frage beantwortet werden, ob der von der Initiative vorgeschlagene Standort am Mühlenpättken für solch eine Lösung ideal ist oder ob ein anderer Standort gewählt werden sollte.

Ziel der gemeinsamen Überlegungen soll es bleiben, die Wallanlage mit ihrer Baumallee auf der Wallkrone zu erhalten. Da bis zum Jahr 2050 viele der Bäume auf dem Wall wegen ihres Alters oder wegen Krankheitsbefall absterben werden, sieht das Wallentwicklungskonzept umfassende Nachpflanzungen vor, um diese Lücken in den Baumreihen wieder zu schließen. Es ist keinesfalls so, dass 398 gesunde Bäume gefällt werden und nicht ersetzt werden sollen.

Bürgermeister Dr. Ruthemeyer kündigte bereits am Freitag, 1. Dezember an, dass er noch vor den Weihnachtsfeiertagen ein Gespräch mit der Bürgerinitiative über deren Vorschläge und das weitere Verfahren führen will.