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Vertreter aus Politik und Verwaltung besichtigen barrierefreie Musterwohnung

Vertreter der Stadtverwaltung, des Seniorenbeirats, des Arbeitskreises Teilhabe und des Ausschusses für Bürgerbeteiligung und Sozialwesen besichtigten eine barrierefreie und seniorengerechte Musterwohnung in Wetter an der Ruhr.

Aufgrund der demografischen Entwicklung möchten auch in Soest immer mehr Menschen eine Wohnung oder ein ganzes Wohnhaus barrierefrei einrichten. Das Angebot für solche Bedürfnisse wächst auch in technischer Hinsicht immer mehr. Davon konnte sich jetzt eine Gruppe aus Soest überzeugen, die eine barrierefreie Musterwohnung in Wetter an der Ruhr besichtigte.

Vertreter der Stadtverwaltung, des Seniorenbeirats, des Arbeitskreises Teilhabe und des Ausschusses für Bürgerbeteiligung und Sozialwesen erlebten dort neben bereits bekannten Hilfsmitteln wie Treppenlift und Rollstuhl auch das "sprechende Fotoalbum", welches Demenzerkrankten den Verbleib in der eigenen Wohnung erleichtern kann. Bei der Musterwohnung handelt es sich um eine Einrichtung des Forschungsinstituts für Technologie und Behinderung. Mitarbeiter des Institutes erläuterten die Einrichtung der Wohnräume, die behinderten- und seniorengerecht ausgestattet sind. Dabei stellten sie auch die so genannte "Smart Home Technologie" vor, mit deren Hilfe die elektrischen Installationen der Wohnung gesteuert werden können.

Die Soester Gruppe nahm ihre Eindrücke mit in den Arbeitskreis Teilhabe, wo sie über die technischen Möglichkeiten berichtete. "Wir haben nur einen kleinen Ausschnitt der Möglichkeiten gesehen", fasste die Soester Seniorenbeauftragte Petra Arlitt das Gesehene zusammen. "Die wichtigste Botschaft ist: Es gibt individuelle Lösungen für jeden", betont Meinhard Esser, Leiter der Abteilung Jugend und Soziales bei der Stadt Soest. Abgerundet wurde die Sitzung durch einen Vortrag von Eva Borgmann. Sie stellte die Caritas-Wohnberatungsstelle für den Kreis Soest vor, welche Ratsuchende bei Fragen zum barrierefreien Wohnen informiert.