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Soester Senioren sollen von neuem Netzwerk profitieren

Auf Initiative der Seniorenbeauftragten Petra Arlitt trafen sich Vertreter von Einrichtungen und Verbänden, die sich in der Seniorenarbeit engagieren, im Soester Rathaus.

In Soest kümmern sich viele verschiedene Einrichtungen, Verbände und Gruppen um die Seniorinnen und Senioren. Sie stellen Veranstaltungen auf die Beine, organisieren Ausflüge oder bieten Beratungen und Unterstützung an. Künftig wollen sich diese Akteure regelmäßig treffen und ihre Arbeit stärker aufeinander abstimmen. Das ist das Ergebnis der Auftaktrunde „Vernetzte Seniorenarbeit in Soest – Möglichkeiten und Grenzen“, zu der die Stadt Soest in das Rathaus eingeladen hatte. Ganz konkret einigten sich die Teilnehmer bereits darauf, einen Terminkalender ganz speziell für Senioren zu erstellen und eine Seniorenwoche vorzubereiten.

Die Initiative zu der Gesprächsrunde hatte die Seniorenbeauftragte Petra Arlitt gestartet. Sie begrüßte gemeinsam mit Meinhard Esser, Leiter der Abteilung Jugend und Soziales, insgesamt 20 Vertreter der Soester Kirchengemeinden, der Wohlfahrtsverbände, der Evangelischen Frauenhilfe, des Kreissportbundes, des Soester Seniorenbeirates, der Soester Volkshochschule, der Soester Stadtwerke, des Aquafuns und des Bürgerzentrums. Eine Vernetzung dieser Akteure gab es bislang nicht. Gleichwohl, so stellte sich schnell heraus, beschäftigen sich alle mit der Frage, was sich Seniorinnen und Senioren in Soest wünschen oder benötigen. Insofern war schnell beschlossen, dass die Gesprächsrunde nach ihrer erfolgreichen Premiere nun regelmäßig zusammenkommen soll.

Als Grundlage für diese künftige Kooperation tauschten sich die Teilnehmer über ihre jeweiligen Veranstaltungen und Angebote sowie über ihre Erfahrungen aus der Seniorenarbeit aus. "Das gegenseitige Kennenlernen ist die Basis, dafür, dass wir in der Zukunft doppelte Angebote vermeiden können und die Lücken in der bestehenden Seniorenarbeit finden", erklärt Petra Arlitt. Für die Zielgruppe der älteren Soesterinnen und Soester wird sich aus dieser Abstimmung ein einheitlicher Terminkalender ergeben. Ferner soll für eine Seniorenwoche, möglicherweise schon im nächsten Jahr, vorbereitet werden. Der dritte große Arbeitsbereich wird das Ehrenamt sein. Denn ehrenamtliche Unterstützung ist für eine erfolgreiche Seniorenarbeit unerlässlich, darin waren sich die Teilnehmer einig.