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Großer Empfang für die 5. Linie

Bei dem Empfang der Stadt Soest für die 5. Linie im Blauen Saal überreichte Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer dem früheren Kommandeur Colonel Pierre Peeters den Wappenteller der Stadt Soest. Im Gegenzug verlieh Colonel Peeters dem Bürgermeister die Ehrenmitgliedschaft in der 5. Linie.

Mehrere Hundert Angehörige der ehemaligen 5. Linie der belgischen Streitkräfte haben am vergangenen Wochenende ihre frühere Garnisonsstadt Soest besucht. Ihnen zu Ehren richtete die Stadt Soest einen Empfang im Blauen Saal des Rathauses aus. Das Regiment der 5. Linie nutzt am Samstagmorgen ihr Stadtbürgerrecht aus dem Jahre 1974, mit klingendem Spiel und wehenden Fahnen durch die Stadt zu marschieren. Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer erwartete den Zug gemeinsam mit Jägerken und Bördekönigin an den Rathausbögen.

In seinem Grußwort zum Auftakt des anschließenden Empfangs betonte Dr. Ruthemeyer die Freundschaft, welche zwischen den ehemaligen Garnisonsangehörigen und den Soestern während der fast 50-jährigen Stationierung der Belgier in Soest entstanden war. Diese Freundschaft besteht bis heute, und nach wie vor finden beiderseitige Besuche statt.

Der ehemalige Kommandeur der 5. Linie, Colonel Peeters, verlieh dem Soester Bürgermeister die Ehrenmitgliedschaft in der 5. Linie. Soests Bürgermeister überreichte Peeters im Gegenzug den Wappenteller der Stadt als Erinnerung an diesen wohl letzten großen Besuch des ehemaligen Regiments, das 1992 Soest verlassen hatte. Weitere Grußworte sprachen der Europaabgeordnete Dr. Peter Liese sowie Dirk Pälmer als Vorsitzender des Internetionalen Garnisonsclubs Soest, der den Besuch der Belgier in Soest maßgeblich organisiert hatte.

Nach dem Empfang zogen die Regimentsangehörigen weiter zu ihrere ehemaligen Kaserne am Lübecker Ring, wo heute die Fachhochschule Südwestfalen mit ihrem Soester Standort beheimatet ist. HIer enthüllten sie eine Gedenktafel. Für das weitere Wochenende des Besuchs in Soest konnten die Belgier ein üppiges Programm nutzen. Neben einem Spaziergang zum früheren Truppenübungsplatz bot sich beim Regimentsfestmahl in der Stadthalle die Gelegenheit, über alte Zeiten zu sprechen und Erinnerungen wach zu rufen.