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Wilhelm-Morgner-Preisvergabe am 5. März

Wer erhält den Wilhelm-Morgner-Preis 2016? Beantwortet wird diese Frage bei der Preisvergabe am Sonntag, 5. März, um 11 Uhr im Foyer des Museums Wilhelm Morgner.

Der Wilhelm-Morgner-Preis ehrt den 1917 im Alter von nur 26 Jahren im Ersten Weltkrieg gefallenen Soester Expressionisten Wilhelm Morgner, der als herausragender Künstler mit seiner Malerei die künstlerische Entwicklung des 20. Jahrhunderts entscheidend mit beeinflusst hat. Der Kunstpreis wurde erstmalig 1953 vergeben. Die Liste der Preisträger spiegelt die Kunstentwicklung der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wider. Ausgerüstet mit einem Preisgeld von 15.000 Euro gehört der Preis nun zu den höchstdotierten Kunstpreisen Deutschlands.

Hinter dem Preis steht der Förderverein Wilhelm Morgner e.V., der 2007 als gemeinnütziger Verein gegründet wurde mit der Zielstellung, den Wilhelm Morgner Preis deutschlandweit auszuschreiben und zehn nominierte Künstlerinnen und Künstler mit einer Ausstellung im Museum Wilhelm Morgner in Soest sowie mit einem begleitenden Ausstellungskatalog zu ehren. Aus den Nominierten wird dann der oder die PreisträgerIn ermittelt. Die Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich. Im Rhythmus von drei Jahren wird der Preis ausgeschrieben und vergeben. Beworben werden deutschlandweit - an Kunsthochschulen, über Kunstvereine und die Kunstpresse – die Teilnehmer/Innen der vorangegangenen Ausschreibung. Beworben haben sich dieses Mal 400 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland.

Zur Jury gehören Dr. Gundula Caspary (Kunsthistorikerin und Leiterin des Stadtmuseums Siegburg), Professor Dr. Erich Franz (Kunsthistoriker, ehem. stellv. Direktor des Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte Münster), Dr. Jochen Venus (Medienwissenschaftler, Universität Siegen), Dr. Thomas Wachtendorf, (Philosoph, Politologe, Journalist) und Dr. Thomas Oyen (Vorsitzender Förderverein Wilhelm Morgner e.V., Soest).

Die Jury nominierte am Dienstag, 22. November 2016, zehn Künstlerinnen und Künstler, aus deren Kreis der oder die Preisträgerin 2016 ermittelt wird. Die Nominierten stellen sich derzeit und noch bis zum 12. März 2017 im Rahmen einer gemeinsamen Ausstellung im Museum Wilhelm Morgner vor. Es sind Andreas Bausch (Köln), Chao-Kang Chun (Münster), Martin Gerwers (Düsseldorf), Anja Hantelmann (Offenbach), Jörg Kratz (Haan), Mario Müller (Wardenburg), Heike Negenborn (Windesheim), Sibylle Prange (Berlin), Felix Reinecker (Düsseldorf) sowie Torsten und Nina Römer (Berlin). Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.