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Rückblick auf die Reformation in Soest

Pfarrer Volker Kluft, VHS-Leiter Thomas Nübel und Dr. Norbert Wex, Leiter der Abteilung Kultur, stellten in der Aula des Archigymnasiums den Reformationsprozess in Soest dar.

Mit der Vortragsveranstaltung "Reformation und Stadtgesellschaft in Soest" hat die Volkshochschule Soest die Veranstaltungsreihe mit den städtischen Schulen fortgesetzt. Insgesamt gut 200 Schülerinnen und Schüler der Oberstufen der drei Soester Gymnasien und der Gesamtschule verfolgten in der Aula des Archigymnasium interessiert die Vorträge von Pfarrer Volker Kluft, Religionspädagoge am Archigymnasium, und Dr. Norbert Wex, Stadtarchivar.

Pfarrer Kluft stellte die Gründe und Auswirkungen des Reformationsprozesses aus theologischer Sicht in sehr ausdrucksstarker Weise dar. Stadtarchivar Dr. Wex beleuchtete die gesellschaftlichen Strömungen in und um Soest zum Zeitpunkt des hiesigen Reformationsbeginns. Er erläuterte anhand von Bildern und Texten, warum die Reformation in Soest erst um 1532 ihren Anfang genommen hatte.

VHS-Leiter Thomas Nübel war mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Er bezog in seinem abschließenden Appell den Reformationsgedanken auf die heutige Gegenwart und wies die Jugendlichen darauf hin, dass die derzeitige, eher wieder rückwärtsgerichtete Politik einiger Länder ein Weckruf sein muss, um sich auf die in Deutschland geltenden demokratischen Grundrechte zu besinnen - wie Menschenwürde, Glaubens- und Religionsfreiheit oder die Meinungsfreiheit. Diese Haltung müsse man auch in kontroversen Diskussionen einbringen.