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Stadt Soest führt Bildungsinformationskarte für Flüchtlinge ein

Thomas Nübel (Leiter der Volkshochschule Soest), Anja Plesser (Referatsleiterin ?Sprachen? bei der VHS Soest), Olga Klimann (Integrationsbeauftragte der Stadt Soest) und Meinhard Esser (Leiter der Abteilung Jugend und Soziales der Stadt Soest) stellen die Bildungsinformationskarte für Flüchtlinge vor.
Thomas Nübel (Leiter der Volkshochschule Soest), Anja Plesser (Referatsleiterin "Sprachen" bei der VHS Soest), Olga Klimann (Integrationsbeauftragte der Stadt Soest) und Meinhard Esser (Leiter der Abteilung Jugend und Soziales der Stadt Soest) stellen die Bildungsinformationskarte für Flüchtlinge vor.

Die Stadt Soest führt als eine der ersten Kommunen der Region die Bildungsinformationskarte (BIK) für Flüchtlinge ein. Die Karte dokumentiert künftig, an welchen Sprachkurse und Bildungsmaßnahmen ein Flüchtling teilnimmt oder welche Prüfungen absolviert werden. Die BIK schafft auf diese Weise für die beteiligten Behörden und Bildungsträger Transparenz. Einerseits können die Doppelbelegung derselben Kurse und das "Maßnahmen-Hopping" vermieden werden. Andererseits hilft die Karte bei der Planung individuell passender Unterstützungsangebote. Damit trägt die BIK zur Integration der Flüchtlinge bei.

„Flüchtlinge, die neu nach Soest kommen, werden die BIK künftig innerhalb der ersten 6 Wochen nach ihrer Zuweisung vom Integrationsteam der Stadt in die Hand bekommen“, erklärt Meinhard Esser, Leiter der Abteilung Jugend und Soziales der Stadt Soest. Anschließend folgt eine Beratung bei der Volkshochschule Soest über den passenden Sprachkurs. Der jeweilige Anbieter des Sprachkurses stempelt die Teilnahme auf der BIK ab und es folgt die Planung des nächsten Kurses durch das Integrationsteam der Stadt Soest. Wer einen Kurs nicht wie geplant absolviert, erhält auch keinen Stempel. Wenn ein Flüchtling einen Aufenthaltstitel für die Bundesrepublik erhält, übernimmt das Jobcenter die BIK für die weiteren Integrationsmaßnahmen. Die Koordination der Kurse setzt sich also dank BIK auch über Behördengrenzen hinweg fort. „Sie folgt dem Leitgedanken „Fördern und Fordern“ des neuen Integrationsgesetzes“, erklärt Thomas Nübel, Leiter der Volkshochschule Soest.

Die Stadt Soest wird nun in Abstimmungsgesprächen mit den Bildungsträgern den Einsatz der BIK konkretisieren. Dabei wird es auch darum gehen, eine zentrale Übersicht über die Sprachkurse und Bildungsangebote in Soest für Flüchtlinge einzuführen, die online für alle Beteiligten einsehbar ist.