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Museumspädagogik macht Kunst erlebbar

Das Museum Wilhelm Morgner ist nicht nur ein Ziel für kunstinteressierte erwachsene Besucher, sondern es funktioniert auch als Klassenraum für Kinder und Jugendliche. Die Angebote der Museumspädagogik im „MWM“ bieten Schülern die einmalige Möglichkeit, Kunst auf eine sehr direkte Art kennen zu lernen oder sich mit Künstlern zu beschäftigen, ganz besonders natürlich mit dem Namensgeber des Hauses Wilhelm Morgner.

Am Dienstag, 20. Dezember, nutzten Mädchen und Jungen der Patrokli-Grundschule dieses Angebot. Museumsleiterin Dr. Annette Werntze und Museumspädagoge Christoph Aßmann erläuterten kindgerecht ausgestellte Werke des Soester Expressionisten, beantworteten Fragen zu dessen Leben und erklärten seine Maltechnik. Die Museumspädagogik im MWM reicht allerdings weit über altersgemäße Führungen hinaus. Wesentliches Element ist das Mitmachen und die Interaktion. So spielten die Kinder einzelne auf den Bildern dargestellte Motive wie im Falle der "Korbmacher" nach, dachten sich Geschichten zu den Darstellungen aus oder malten die Bilder im eigens für die Museumspädagogik eingerichteten Raum nach.

"Wir möchten für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene die Kunst erleb- und erfahrbar machen", beschreibt Dr. Annette Werntze das Ziel der museumspädagogischen Arbeit. Dr. Norbert Wex, Leiter der Abteilung Kultur der Stadt Soest, ergänzt: "Das Museum Wilhelm Morgner bietet fantastische Möglichkeiten als außerschulischer Lernort für kulturelle Bildung. Die Zusammenarbeit mit Schulen und allgemein mit Kindern und Jugendlichen passt genau zur Schnittstellenfunktion unserer Einrichtung." Dazu sollen die bestehenden Angebote noch erweitert werden. So ist eine Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Soest geplant.

Unterstützt wird dieses Ziel auch durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und durch die Volksbank Soest, welche die Einrichtung des Museumspädagogischen Raumes finanziell förderten. Der Umbau des Museums Wilhelm Morgner wurde darüber hinaus durch Bund und Land im Rahmen der Städtebauförderung und durch den LWL gefördert.

Das Museum Wilhelm Morgner richtet sich mit seiner Museumspädagogik allerdings nicht nur an Schulen und Bildungsträger. Auch private Gruppen können solch einen Besuch buchen, beispielsweise für Kindergeburtstage. Weitere Informationen zur Museumspädagogik und den Preisen der Angebote erhalten Interessierte bei Dr. Annette Werntze (Telefon 02912/103-1130, E-Mail a.werntze@soest.de) oder Jürgen Tietz (Telefon 02921/66396-17, E-Mail j.tietz@soest.de).