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Flüchtlinge lernen Naturschutzgebiet kennen

Flüchtlinge aus mehreren unterschiedlichen Herkunftsländern haben jetzt bei einer gemeinsamen Wanderung das Naturschutzgebiet Kleiberg bei Hiddingsen kennen gelernt. Für die in Soest untergebrachten Menschen war die Wanderung eine willkommene Abwechslung im Alltag und eine Gelegenheit, Kontakte zu Bewohnern anderer Flüchtlingsunterkünfte zu knüpfen.

Das Naturschutzgebiet Kleiberg bietet eine schöne Wanderroute und einen tollen Ausblick auf die Soester Börde. Die Teilnehmer und die beiden Bundesfreiwilligen der Stadt Soest als Begleiter fuhren mit einem Bus zum Naturschutzgebiet. Von dort aus ging es in Richtung Aussichtspunkt. Ebenfalls konnten die im Kleiberg lebenden Taurusrinder beobachtet werden. Der Wanderführer berichtete außerdem über die militärische Vergangenheit des Gebietes und auch über die genannten Tiere.

Initiiert wurde die Aktion durch Adolf Wiemhöfer vom Sauerländischen Gebirgsverein gemeinsam mit der Stadt Soest im Rahmen der Resolution „Flüchtlinge willkommen“ vom Deutschen Wanderverband (DWV). Der DWV versteht Integration als Anerkennung des Rechts und der Werte Deutschlands und plädiert dafür, dass sich alle in Deutschland lebenden Menschen überall sicher fühlen können. Der DWV engagiert sich seit mehr als 130 Jahren für gegenseitige Akzeptanz und Respekt. Ferner symbolisiert der Verein Weltoffenheit und Gastfreundschaft und bot bereits in der Vergangenheit zahlreiche Wanderungen an. Der Leitgedanke lautet, dass die Natur für die Flüchtlinge als Zufluchtsort fungieren und in gewisser Weise Trost spenden kann. Unterstützt wurde die Wanderung im Kleiberg ferner durch Spenden der Firmen Kuchenmeister und Karrie Tours sowie durch die Volksbank Hellweg.

Eine nächste Aktion ist für den 22. Oktober geplant. Es soll eine Stadtführung für Flüchtlinge und Bewohner des Soester Südens angeboten werden, damit die Neubürger und die bereits länger in Deutschland lebenden Personen sich besser vernetzen können.