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Gina Lückenkempers Olympia-Flagge für 2399 Euro versteigert

Die Versteigerung von Gina Lückenkempers Soest-Fahne mit den Unterschriften deutscher Olympia-Teilnehmer ist mit dem grandiosen Ergebnis von 2399 Euro zugunsten des Hospizes Soest zu Ende gegangen. Den Zuschlag erhielt das Unternehmen ALSO Deutschland GmbH, dessen Firmensitz in Soest an der Langen Wende liegt. Bereits am späten Donnerstagnachmittag ging dieses Gebot bei der Stadt Soest ein und es wurde dann bis zum Ende der Versteigerung um 23.59 Uhr nicht mehr übertroffen.

Gina Lückenkemper und Soests Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer sind von der Resonanz auf die Aktion und von dem Verkaufspreis begeistert. "Das ist ein unglaubliches Ergebnis. Ich freue mich sehr, dass wir mit Gina Lückenkempers Unterstützung einen wertvollen Beitrag für das Hospiz leisten können", bewertet Dr. Ruthemeyer die Aktion. "Ich hätte niemals gedacht, dass so viel Geld bei der Aktion zusammen kommt", sagt Gina Lückenkemper. "Ich freue mich riesig und bedanke mich bei den tollen Spendern. Ich bin mir sicher, dass mit dem Geld eine gute Sache für Soest vorangetrieben wird."

Beeindruckt zeigt sich auch der Geschäftsführer der Christlichen Hospiz Soest gGmbH, Udo Schröder-Hörster: "Gina Lückenkemper hatte eine tolle Idee. Und dass die Fahne für einen so hohen Betrag ersteigert wurde, freut uns sehr", sagt Udo Schröder-Hörster. "Die große Unterstützung und das ehrenamtliche Engagement für das Hospiz im Kreis Soest beeindruckt uns immer wieder. Wir freuen sehr über diesen Rückhalt."

Die Nachricht, den Zuschlag bekommen zu haben, löste bei der ALSO GmbH große Freude aus: "Wir freuen uns sehr, als einer der größten Arbeitgeber in der Region, mit dem Erwerb der olympischen Soester-Flagge ein positives Zeichen zu setzen. Eine tolle Aktion von Gina Lückenkemper und der Stadt Soest, die wir gerne mit dieser Spende an das Hospiz unterstützen", sagt Prof. Dr. Ing. Gustavo Möller-Hergt, CEO von ALSO, dem europaweiten Konzern mit Präsenz in 15 Ländern und rund 3750 Mitarbeitern.

Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer hatte die Soest-Flagge Gina Lückenkemper mit auf den Weg zu den Olympischen Spielen nach Rio gegeben. Dort sammelte die Sportlerin Dutzende Originalunterschriften vieler Olympiateilnehmer und brachte die Fahne anschließend mit zurück nach Soest, um sie hier zugunsten des Hospizes zu meistbietend zu versteigern. Die Idee kam in der Heimat so gut an, dass sich sogar zwei Unternehmen meldeten, welche das Hospiz unterstützen möchten, ohne die Fahne zu kaufen: Die Brillen Rottler GmbH & Co KG stellt 1000 Euro zur Verfügung und die Friedhelm Kruse Holztransporte GmbH spendet 500 Euro aus einer Sammlung anlässlich des Firmenjubiläums.