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Kommunale Betriebe erwirtschaften 2,1 Millionen Euro Überschuss

Die Kommunalen Betriebe Soest AöR (KBS) haben das Geschäftsjahr 2015 mit einer Bilanzsumme von 94,7 Millionen Euro und einem Jahresüberschuss von 2,1 Millionen Euro (Vorjahr 1,6 Millionen Euro) erfolgreich abgeschlossen. Der Wirtschaftsprüfer hat dem Jahresabschluss den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

In den KBS sind neben dem klassischen Kommunalbetrieb mit dem Bauhof, der Abfallwirtschaft, der Stadtreinigung und dem Friedhofswesen auch das Abwasserwerk und das Immobilienmanagement der Stadt organisiert. Ferner betreuen die KBS die Verkehrsflächen und -anlagen sowie die Gewässer und Grünflächen („Straßen, Gewässer, Grün“). Vorstand der KBS ist Peter Wapelhorst. Als Kommunalunternehmen erfüllen die KBS ihre Aufgaben im Auftrag der Stadt Soest. Weil zu diesen Aufgaben auch defizitäre Bereiche gehören, die nicht über Gebühreneinnahmen gedeckt werden können, gleicht die Stadt diese Aufwendungen über Zuschüsse aus.

2015 hielten die KBS die geplanten Kosten ein. Die Investitionen der KBS beliefen sich im Jahr 2015 auf 3,8 Millionen Euro. Rund 2,6 Millionen Euro dieser Summe wurden für die Sanierung sowie den Neubau von Abwasserkanälen aufgewendet. Der Kommunalbetrieb schaffte außerdem für insgesamt rund 1,2 Millionen Euro unter anderem neue Groß- und Nutzfahrzeuge, Dienstwagen und Maschinen an. Im Bereich des Immobilienmanagements und „Straßen, Gewässer, Grün“ spielten neben Sanierungen von Gebäuden und Infrastrukturvermögen auch energetische Maßnahmen eine wichtige Rolle.

Das Eigenkapital der KBS ist mit rund 25 Millionen Euro als gut zu werten. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Jahr 2015 von 145 auf 148. Zwei Auszubildende absolvierten im Berichtsjahr ihre Ausbildung beim Kommunalbetrieb. Für 2016 sind drei Ausbildungsplätze vorgesehen. Das Budget für Investitionsausgaben im Geschäftsjahr 2016 liegt bei rund 5 Millionen Euro. Ein überwiegender Großteil entfällt auch hier auf Maßnahmen im Bereich Abwasser.