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Das Museum Wilhelm Morgner ist wieder geöffnet

Mit der Wiedereröffnung des Museums Wilhelm Morgner hat die Soester Kunst- und Kulturszene seit Samstag, 21. Mai, eine ihre tragenden Säulen zurück erhalten. Mehrere Hundert Gäste kamen am Nachmittag in das Museum, um das Ergebnis der eineinhalbjährigen Umbauphase zu erleben. Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer konnte nicht nur Freunde, Förderer und Partner des städtischen Museums begrüßen, sondern auch zahlreiche Kulturinteressierte aus Soest und vielen weiteren Städten. Damit zeigte bereits die Eröffnung des multifunktionalen Hauses, dass es in seiner neuen Form als Bereicherung des westfälischen Kulturangebotes gesehen wird.

Das „Schmuckstück“, wie es Dr. Ruthemeyer nannte, beherbergt nicht nur Ausstellungsräume für den städtischen Kunstbesitz, in dessen Mittelpunkt Wilhelm Morgners Schaffen selber steht. Mit dem Raum Schroth, der schon zur Eröffnung Stücke aus der Sammlung Schroth zeigte, erweitert das Museum seine Ausstellung um konstruktive und konkrete Gegenwartskunst. Daneben bereichern der Hans-Kaiser-Raum und die Artothek das Angebot. Das 1962 erbaute und denkmalgeschützte Gebäude ist barrierefrei, denkmalverträglich saniert und klimatisch-technisch ertüchtigt. Als Schnittstelle kultureller Möglichkeiten werden Konzerte, Vorträge, Diskussionen das öffentliche Leben in der Stadt bereichern.

Der Umbau des denkmalgeschützten Bauwerks war dank der Unterstützung durch mehrere Fördergeber möglich. Zuschüsse stellte der LWL aus dem Förderprogramm für westfälische Museen und Gedenkstätten mit musealem Bestand zur Verfügung. Weitere Mittel steuerten Bund und Land im Rahmen der Städtebauförderung bei.  

Zur Eröffnung zeigt das Museum Wilhelm Morgner Arbeiten von Morgner selbst und von Otto Modersohn sowie Meisterwerke aus der städtischen Sammlung aus der Zeit nach 1945. Im Raum Schroth ist die Ausstellung „Konstruktion – Construction“ zu sehen. Gemälde und Zeichnungen von Hans Kaiser präsentiert der Hans-Kaiser-Raum. Am Sonntag, 22. Mai, ist anlässlich des Internationalen Museumstages beim Tag der offenen Tür von 11 bis 18 Uhr der Eintritt frei. Am 19. Juni folgt dann die Eröffnung der Morgner-Ausstellung „Die Soester halten meine Bilder für ganz verrücktes Zeug“.

Öffnungszeiten Museum Wilhelm Morgner:

Dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr,

samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr,

montags geschlossen.

 

Öffnungszeiten der Artothek:

Mittwochs 14 bis 16 Uhr,

samstags 11 bis 13 Uhr

 

Museum Wilhelm Morgner,

Thomästraße 1,

59494 Soest,

02921 / 1031130

 

Stiftung Konzeptuelle Kunst:

02921-14177

www.museum-wilhelm-morgner.de,

www.skk-soest.de