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Evakuierung rund um Bombenfundstelle läuft

Die Evakuierungsmaßnahmen anlässlich des Fundes einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Soester Norden laufen derzeit wie geplant. Die Polizei ist zurzeit mit Einsatzwagen in den betroffenen Straßen im Soester Norden unterwegs und weist die Anwohner mit Lautsprecherdurchsagen darauf hin, dass sie aus Sicherheitsgründen ihre Wohnungen vorübergehend verlassen müssen. Für die betroffenen Anwohner stehen derzeit auch Busse an drei Stellen zur Verfügung, die die Menschen zur Schützenhalle der „Einigkeit" fahren, wo sie die Entschärfung der Bombe abwarten können. Diese drei Standorte der Busse sind

- Teinenkamp / Ecke Vor dem Schültinger Tor

- Walburgertor / Ecke Weslarner Weg

- Weslarner Weg / Ecke Wilhelm-Trockel-Weg.

Am frühen Nachmittag war bei Bauarbeiten am Arnold-Berthold-Weg der 500-Kilogramm-Blindgänger entdeckt worden. Der Kampfmittelräumdienst wird die Fliegerbombe noch heute entschärfen. Dazu muss vorab ein Gebiet in einem Radius von 500 Metern um die Fundstelle geräumt werden. Rund 3000 Anwohner sowie Beschäftigte von Betrieben müssen ihre Häuser und Gebäude verlassen. Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Kräfte des städtischen Kommunalbetriebes sind wegen der Evakuierung und der Absperrung der Zufahrtstraßen in das betroffene Stadtgebiet im Einsatz. Bis voraussichtlich 18.30 Uhr soll die Evakuierung abgeschlossen sein. Betroffen sind neben den Straßen im genannten Radius auch zwei Schulen, eine Wohneinrichtung und eine Werkstatt für Behinderte.

Für Anwohner, welche die Bombenentschärfung nicht bei Freunden oder Verwandten abwarten können, steht das Schützenheim der "Einigkeit" zur Verfügung. Die Stadt Soest hat ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 02921 / 103-2113 eingerichtet.

Über den Fortgang der Evakuierung sowie der Bombenentschärfung wird die Stadt Soest weiter berichten.