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Kulturrucksack bietet Aktionen und Workshops für Kinder und Jugendliche

Anmeldungen sind auch online möglich

Brigitte Mehrfert und Matthias Holtmann von der Stadt Soest werben für den Kulturrucksack. Foto: T.Bottin

Street-Art herstellen, Hip-Hop-Songs selber machen oder Modernes Theater spielen – Angebote wie diese gehören zum Programm des 1. Halbjahres 2016 im „Kulturrucksack“ in Soest. Die Stadt Soest organisiert erneut gemeinsam mit der Stadt Lippstadt Aktionen und Workshops für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Ab sofort sind Anmeldungen möglich, und zwar bequem online über ein Anmeldeformular.

Im Kulturrucksack finden sich vor allem eher seltene und nicht ganz alltägliche Angebote. Kinder und Teens können sich ausprobieren und experimentieren. Die Teilnahme ist überwiegend kostenlos oder sehr preisgünstig, denn das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen fördert den Kulturrucksack finanziell. Weil Soest und Lippstadt sich zusammengetan haben, können sich Soester Kinder und Jugendliche auch für Angebote in Lippstadt anmelden und umgekehrt.

Im 1. Halbjahr bietet der Kulturrucksack in Soest Folgendes:

  • Hip-Hop- / Rap- / R+B-Workshop

  • Freehand-Zeichnen-Schnupperworkshop

  • Radio-selber-machen-Workshop

  • Doodle-Prompts-Schnupperworkshop

  • Modernes-Theater-Workshop

  • Skulptur & Action-Workshop

  • Farb-Experimente-Schnupperkurs

  • Streetartists-Workshops  (Urban Art, Artistik)

Die Anmeldungen für die einzelnen Workshops, Veranstaltungen und Aktionen sind ab sofort möglich unter www.soest.feripro.de. Wer kein Internet hat, kann sich unter 02921/ 103-2341 auch telefonisch anmelden.

 

Über den Kulturrucksack:

Kulturelle Bildung ist ein wichtiger Schwerpunkt in der Kultur- und Jugendpolitik der Landesregierung. Mit dem Kulturrucksack hat das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport 2011 ein Programm initiiert, das kulturelle Bildungsangebote an außerschulischen Lernorten fördert. Es unterstützt Städte und Gemeinden darin, speziell für 10- bis 14-Jährige neue attraktive, altersgemäße Kultur-Angebote anzubieten. Damit bildet es einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung NRWs als „Kinder- und Jugendkulturland“.

Zusammen mit Kommunen und dort mit den Kultur- und Jugendeinrichtungen schafft die Landesregierung einen gezielten Anreiz für junge Menschen, sich kreativ auszuprobieren. Besonders für Kinder und Jugendliche mit wenig Kontakt zu Kunst und Kultur soll die Teilhabemöglichkeit am kulturellen Leben verbessert werden.

Gemeinsam mit Partnern wie Theatern, Museen, Künstlern, freien Initiativen, Jugendzentren oder Jugendkunstschulen gestaltet jede Kommune selbst das Konzept und die Inhalte ihres Kulturrucksacks vor Ort. Die Angebote reichen von einmaligen Workshops, regelmäßigen Kursen und besonderen Ausflügen über Aufführungen und Festivals bis zu Ferienprogrammen. Genutzt werden können sie von Einzelnen und Gruppen – z. B. aus Vereinen, Kirchengemeinden, Jugendzentren oder Schulen. Die Angebote sind kostenlos oder deutlich kostenreduziert und decken alle Kunst- und Kultursparten sowie kreative Bereiche der Jugendkultur ab.

Seit der ersten Ausschreibung des Landesförderprogramms 2011 wuchs der Kulturrucksack kontinuierlich. Ab 2015 sind 68 Standorte mit insgesamt 196 Städten und Gemeinden in ganz NRW beteiligt.

Initiator und Förderer des Kulturrucksacks ist das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Dort wird er gemeinschaftlich von den Abteilungen „Kinder, Jugend“ und „Kultur“ betreut.