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Fortbildung für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer

Die Volkshochschule führt gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten und der Bürgerstiftung Hellweg-Region eine Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche aus der Flüchtlingshilfe durch. Foto: Peter Dahm
Mehrere Hundert Menschen arbeiten in Soest ehrenamtlich mit Flüchtlingen. Ohne das Engagement dieser Soesterinnen und Soester wären die Herausforderungen in diesem Bereich kaum zu meistern. In diesem Bewusstsein hat die Volkshochschule Soest jetzt gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten sowie mit Unterstützung der Bürgerstiftung Hellweg-Region eine Fortbildungsreihe für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer gestartet. Wie läuft ein Asylverfahren ab? Welche Leistungen erhalten Asylbewerber? Wie sind Ehrenamtliche bei ihrer Arbeit versichert? Wann besuchen Flüchtlingskinder die Schule? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten die Teilnehmer von Experten, unter anderem aus der Soester Stadtverwaltung. ?Wir möchten den ehrenamtlich Tätigen vor allem Hintergrundwissen und praxisbezogene Unterstützung bieten?, erklärt der Leiter der Soester VHS, Thomas Nübel, das Ziel der Fortbildungsreihe. Das Angebot sei aber auch als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung zu verstehen. Es ist deshalb gebührenfrei. Die Bürgerstiftung Hellweg-Region unterstützt die Fortbildung finanziell. Im Mittelpunkt des ersten Moduls am Freitag, 26. Februar, standen Informationen zum Asylrecht, zur Situation der Flüchtlinge in Soest und zum Ehrenamt sowie zum Thema Traumatisierung. Zu den Dozenten gehörten Thomas Nübel selber sowie die Integrationsbeauftragte Olga Klimann, die Ehrenamtsbeauftragte Brigitte Sliwa und Jan Bräutigam von der Abteilung Soziales sowie Ute Buschhaus, heilpraktische Psychotherapeutin. Das zweite Modul wird sich Fragen der Integration widmen: Wie unterscheiden sich die Rollenbilder von Mann und Frau in den verschiedenen Kulturen und wie können Flüchtlingen die deutschen Werte und Normen vermittelt werden? Das dritte Modul dreht sich im Kern um die Sprachförderung. Weil die Nachfrage nach dem Fortbildungsangebot groß ist, denken die VHS und die Bürgerstiftung bereits über eine Fortsetzung der Reihe nach.