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Stadt plant Rodungsmaßnahmen am Schwarzen Weg

Die Stadt Soest hat für eine Grünfläche am Schwarzen Weg ein so genanntes Waldumwandlungsverfahren eingeleitet, um die Fläche aufgrund forstrechtlicher Bestimmungen möglichst noch im Februar freischneiden zu können. Dabei handelt es sich um eine vorbereitende Maßnahme für eine mögliche Bebauung der Fläche mit Wohnraum für Flüchtlinge sowie weiteren preisgünstigen Wohnungen. Eine aktuelle verbindliche Planung für diese Wohngebäude existiert zurzeit aber noch nicht. Ebenfalls liegen noch kein Beschluss zur Bebauung und auch kein Zeitplan vor. Aus Artenschutzgründen ist die Rodung aber nur noch bis zum 28. Februar und dann erst wieder im Herbst möglich. Mit der aktuellen Maßnahme stellt die Stadt also sicher, dass je nach Bedarf und Entwicklung der Flüchtlingszahlen ein Projektstart auch vor dem Herbst möglich bleibt.

Die Stadt Soest hat die Flächen entlang des Schwarzen Weges von der Bahn zum Zwecke einer Bebauung erworben. Wie in der vor einiger Zeit durchgeführten Bürgerinformationsveranstaltung berichtet wurde, sollte für einen Teil der Fläche ein Bebauungsplan aufgestellt werden mit dem Ziel, dort preisgünstigen Wohnraum, zum Teil auch für Flüchtlinge, zu schaffen. Aufgrund der Entwicklung der Flüchtlingszahlen konzentrierte die Stadt seitdem aber ihre Anstrengungen darauf, kurzfristige Unterkünfte für eine große Zahl von Flüchtlingen zu schaffen. Beispiele dafür sind die ehemalige Kolping-Bildungsstätte und die Landesunterkunft in der Kanaal-van-Wessem-Kaserne. Ziel der Stadt bleibt es aber, am Schwarzen Weg Wohnraum für Flüchtlinge im mittleren zweistelligen Bereich zu schaffen und darüber hinaus an dieser Stelle weiteren preiswerten Wohnungsbau zu realisieren. Das Baugesetzbuch ermöglicht es mittlerweile, zügig dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, ohne ein Bauleitplanverfahren vorzuschalten. Über die weiteren Pläne für das Gelände wird die Stadt dennoch wie angekündigt die Bürgerinnen und Bürger informieren, sobald konkrete Pläne bestehen.