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Bestattungen in Urnenstelen möglich

Breit gefächertes Angebot auf dem Osthofenfriedhof

Die Stadt Soest erweitert das Angebot der Bestattungsformen auf dem Osthofenfriedhof. Ab Jahresbeginn 2016 können Verstorbene dort in einem Kolumbarium in Form von Urnenstelen beigesetzt werden. Mit den zunächst 46 Grabstätten dieser Art kommt die Stadt dem wachsenden Bedürfnis nach pflegefreien Grabformen nach.

Die Urnenstelen bestehen aus aufeinander gesetzten Granitwürfeln. Jeder Würfel bietet grundsätzlich Platz für zwei Urnen, wobei auch eine Doppelbelegung mit dann insgesamt drei handelsüblichen Urnen oder bis zu vier Aschekapseln möglich ist. Die Angehörigen der Verstorbenen können die Deckplatte eines Würfels beschriften lassen, wobei die Art der Beschriftung allerdings bestimmten Kriterien folgen muss. Die Stelen bilden bewusst keine massive Wand, sondern stehen an zwei unterschiedlichen Standorten – somit fügen sie sich behutsam in den Charakter des alten Waldfriedhofs ein. An den Stelen befinden sich Sitzbänke und auf der gepflasterten Fläche rundherum können Blumen und Kerzen abgestellt werden.

Mit dieser neuen Bestattungsform folgt die Stadt Soest dem Weg eines breit gefächerten Angebotes auf dem Osthofenfriedhof. Zuletzt war die Möglichkeit der Baumbestattung hinzugekommen, wobei es sich um Reihen- und Wahlurnengräber handelt, die sternförmig um Bäume herum angelegt sind. Als weitere neue Bestattungsform wird mittelfristig ein Aschestreufeld angeboten werden. Insbesondere pflegeleichte Grabformen und Beisetzungen in Urnen werden immer stärker nachgefragt. Der Anteil der Urnenbestattungen auf den städtischen Friedhöfen liegt im Jahr 2015 bei 66 Prozent.

Interessierte Bürger können sich ab sofort bei Uwe Dwornik von der Arbeitsgruppe Friedhofswesen, Telefon 103-4100, über die verschiedenen Bestattungsformen informieren.