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Erste Flüchtlinge in früherer Kaserne eingetroffen

In der Flüchtlingsunterkunft in der früheren Kanaal-van-Wessem-Kaserne sind am Montagnachmittag, 9. November, die ersten Bewohner eingetroffen. Das Kolping-Bildungswerk Paderborn als Betreuungsverband der Unterkunft erhielt um 13 Uhr die telefonische Ankündigung von der Bezirksregierung Arnsberg, dass am Nachmittag 150 Flüchtlinge nach Soest gefahren würden. Gegen 14.30 Uhr rollte dann der erste Bus mit 46 Personen auf das frühere Kasernengelände. Im weiteren Verlauf des Nachmittags korrigierte die Bezirksregierung die Zahl der noch fehlenden Gruppe von 100 auf 43 herunter, so dass am Montagabend insgesamt knapp 90 Personen in der Unterkunft sein dürften. Bei ihnen handelt es sich unter anderem um Menschen aus Syrien, dem Iran und Nordafrika. Sie sind bereits seit rund zwei Wochen in Deutschland und kommen jetzt direkt aus der Registrierungsstelle am Flughafen Münster-Osnabrück. In Soest werden sie nun auch medizinisch untersucht.

Für Dienstag, 10. November, sind dem Kolping-Bildungswerk weitere 300 Flüchtlinge angekündigt worden, welche unmittelbar von der deutschen Grenze zu Österreich in Bayern kommen werden. In der Unterkunft am Hiddingser Weg müssen sie deshalb nicht nur umfassend untersucht, sondern auch registriert werden. Die Einrichtung in der früheren Van-Wessem-Kaserne ist eine Gemeinschaftsunterkunft des Landes NRW, die vom Kolping-Bildungswerk Paderborn betrieben wird. Sie besitzt in mehreren Leichtbauhallen eine Kapazität von 800 Plätzen. Vorgesehen ist, dass die Flüchtlinge hier nur wenige Wochen bleiben und dann auf verschiedene Kommunen in NRW verteilt werden. Die freien Plätze werden dann wieder mit neuen Flüchtlingen belegt.