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Mehr Platz für den Soestbach

 

Der Soestbach fließt nun auch zwischen Nötten-Brüder-Wallstraße und Aldegreverwall in einem größeren, naturnahen Bett. Für 250.000 Euro hat die Abteilung „Straßen, Gewässer, Grün“ der Kommunalen Betriebe Soest (KBS) im Rahmen der auf mehrere Jahre angelegten Renaturierung das Gewässer aus der alten, unansehnlichen Betonrinne befreit. Der Bach schlängelt sich jetzt zwischen Bruchsteinsteinen entlang, bietet Ruhezonen für Fische und am Ufer eine Parkbank, auf der Passanten in einer kleinen grünen Oase verweilen können. Neben einer alten Weide gedeiht sogar ein kleiner Feigenbaum in dem vergleichsweise warmen Klima entlang der Straße „Am Soestbach“. D

ie Renaturierung des Soestbachs kommt bei den Soesterinnen und Soestern sehr gut an. Schon während der Bauphase hatten Passanten das Projekt immer wieder gelobt. Diese Anerkennung gab Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer zum offiziellen Abschluss der Arbeiten an alle Beteiligten weiter. Insbesondere die Ufermauer aus großen Grünsandsteinblöcken ist ein Hingucker. Eine ähnliche Gestaltung ist auch für den letzten Bachabschnitt denkbar, der innerhalb der Stadt noch renaturiert werden soll. Baustart an diesem 400 Meter langen Bereich zwischen Aldegreverwall und Feldmühlenweg wird aber frühestens 2018 sein. Zuvor sind noch umfangreiche Planungen und Abstimmungen mit den Anliegern und den Aufsichtsbehörden nötig. Auch muss die Finanzierung gesichert sein.

Die Federführung der Renaturierung liegt bei den KBS in den Händen der Abteilung „Straßen, Gewässer, Grün“ mit Abteilungsleiter Dirk Mackenroth und Alfred Koll. Für die Planung sorgten das Ingenieurbüro Stelzig und das Ingenieurbüro Klein, die Umsetzung vor Ort leistete die Bauunternehmung Meyer-Tochtrop.