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Richtfest am Museum Wilhelm Morgner

 

 

Die Sanierung und der Umbau des Museums Wilhelm Morgner sind zur Hälfte geschafft. Am Donnerstag, 22. Oktober, feierte die Stadt Soest gemeinsam mit vielen am Bau Beteiligten das Richtfest. Dabei zeigten sich Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer, Beigeordneter Peter Wapelhorst, Kulturabteilungsleiter Dr. Norbert Wex, Museumsleiterin Dr. Annette Werntze, Architekt Oliver Silge und Carl-Jürgen Schroth als neuer Partner des Kunstmuseums guter Dinge, dass wie geplant im Mai 2016 pünktlich zum 125. Geburtstag Wilhelm Morgners auch die Eröffnung gefeiert werden kann.

Der Ursprungsbau des Museums bewahrt seit 1962 die städtische Kunstsammlung auf und veranschaulicht das Kunstschaffen und das Kunstleben in der Region. Mittelpunkt bildet das mit 60 Gemälden und über 400 Zeichnungen und grafischen Arbeiten vertretene herausragende Werk des einheimischen Expressionisten Wilhelm Morgner (1891-1917). Seit Oktober 2014 wird das Gebäude saniert, klimatisch-technisch ertüchtigt und barrierefrei umgebaut. Außen sichtbares Zeichen der Modernisierung ist der neue Aufzugsturm, der bereits auf der dem Patrokli-Dom zugewandten Seite steht.

Als neuen Partner begrüßt die Stadt nach der Wiedereröffnung Carl-Jürgen Schroth und die Stiftung Konzeptuelle Kunst, die mit eigener Ausstellungsfläche unter das Dach des Kunstmuseums ziehen wird. „Ohne Herrn Schroth stünden wir jetzt nicht hier“, würdigte Bürgermeister Dr. Ruthemeyer den Beitrag des Stiftungsgründers. Dank gebührt auch dem Architekten Oliver Silge. „Er identifiziert sich mit diesem Gebäude, als wäre sein eigenes Wohnzimmer“, lobte Dr. Ruthemeyer.

Der Umbau des denkmalgeschützten Bauwerks ist dank der Unterstützung durch mehrere Fördergeber möglich. Zuschüsse stellt der LWL aus dem Förderprogramm für westfälische Museen und Gedenkstätten mit musealem Bestand zur Verfügung. Weitere Mittel steuern Bund und Land im Rahmen der Städtebauförderung bei. Deshalb hatten die Bezirksregierung Arnsberg und das LWL-Museumsamt Münster ebenso Vertreter zum Richtfest entsandt wie der Stiftungsrat der Stiftung Konzeptuelle Kunst und die politischen Gremien der Stadt Soest: Der Kulturausschuss hatte das Museumskonzept auf den Weg gebracht und der Betriebsausschuss Zentrale Gebäudewirtschaft (ZGW) für die Baumaßnahmen votiert. Ihnen allen, aber auch den zahlreichen am Bau beteiligten Firmen und Handwerkern galt das Zitat vom originalen Richtspruch aus dem Jahr 1962, das Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer verlas: „Auf alle, die in Stadt und Land dem Bau sich fördernd zugewandt, sie alle mögen leben hoch, jetzt und in fernen Zeiten noch.“