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Bürgerinformation über Flüchtlingsunterkunft am Teinenkamp

Die ersten Flüchtlinge sind in das Wohnmodul auf dem ehemaligen Strabag-Gelände am Teinenkamp eingezogen. Die Stadt Soest lädt aus diesem Anlass die Anlieger zu einer zweiten Informationsveranstaltung am Mittwoch, 14. Oktober, ab 18 Uhr im Pfadfinderheim der Königstiger, Teinenkamp 45, ein. Die Bürgerinnen und Bürger werden dann Informationen über die Unterkunft und die Betreuung der Flüchtlinge erhalten. Sie werden aber vor allem erfahren, wie sie sich selber bei der Betreuung und Integration der Flüchtlinge beteiligen können. Bei der ersten Bürgerinformation zu der Flüchtlingsunterkunft an diesem Standort am 4. Juli hatte die Stadt diese zweite Veranstaltung bereits angekündigt.

Auf der Brachfläche neben der alten Strabag-Halle stehen zwei Wohnmodule, von denen jedes Platz für 30 Flüchtlinge bietet. Bezogen wird nun zunächst nur das erste Modul. Das zweite steht ab dem 12. Oktober für die Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung. Die beiden Wohnmodule sind keine Notunterkunft des Landes wie die ehemalige Kolping-Bildungsstätte oder die geplante Unterkunft in der Van-Wessem-Kaserne. Vielmehr werden auf dem Strabag-Gelände Flüchtlinge wohnen, die der Stadt zugewiesen werden und länger in Soest bleiben.

Es handelt sich um die erste Zuweisung von Flüchtlingen an die Stadt, nachdem Anfang August die Notunterkunft in den Turnhallen des Conrad-von-Soest-Gymnasiums aufgebaut wurde. Seitdem rechnete das Land die Plätze in der Notunterkunft auf die Zuweisungsquote für Soest an. Dieser „Puffer“ ist nun aufgebraucht und Soest muss wieder im regulären Zuweisungsverfahren Flüchtlinge aufnehmen. Sobald die ersten Flüchtlinge die Notunterkunft in der Van-Wessem-Kaserne beziehen, werden diese aber auch wieder auf die Soester Quote angerechnet, so dass es dann bis auf Weiteres keine neuen Zuweisungen nach Soest geben wird.