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Soest bekommt einen öffentlichen Bücherschrank

Der Lions-Club Soest-Hellweg stiftet der Stadt Soest ihren ersten öffentlichen Bücherschrank. Der Schrank in Form einer ehemaligen Telefonzelle wird am Bürgerzentrum Alter Schlachthof aufgestellt werden. Die entsprechende Vereinbarung haben jetzt Meinolf Griese, Präsident des Lions-Clubs Soest (sitzend rechts), und Clubmitglied Rainer Schwanitz (stehend rechts) mit Tobias Trompeter (Leiter Abteilung Zentrale Gebäudewirtschaft der Stadt Soest, sitzend links) und Dr. Norbert Wex (Leiter Abteilung Kultur der Stadt Soest) unterzeichnet.

Öffentliche Bücherschränke gibt es bereits in anderen Kommunen. Es handelt sich um ein niederschwelliges Angebot an die Bürgerinnen und Bürger, die kostenlos, rund um die Uhr und ohne Formalitäten Bücher aus dem Schrank entnehmen und hineinstellen können. „Ein Erfolgsmodell“, beschreiben Meinolf Griese und Rainer Schwanitz das Konzept. Dr. Norbert Wex weiß, dass in anderen Kommunen Top-Erfahrung mit öffentlichen Bücherschränken gemacht wurden: „Es gibt eine hohe Akzeptanz“, berichtet er. Die Bücherschrank-Idee wird auch andernorts bereits von Lions-Clubs unterstützt. Im Falle Soests stiftet der Service-Club den Schrank, bezahlt ihn und wird sich um die Pflege kümmern. Auch das Bestücken des Schrankes mit Büchern übernehmen die Lions.

Parallel zum Vorstoß des Lions-Clubs gab es auch eine ähnliche Initiative der SO-Partei zur Aufstellung öffentlicher Bücherschränke in Soest. Eine Arbeitsgruppe produzierte gute Ideen, die für die weitere Planung etwa zum Standort hilfreich waren. Aber das „Rundum-Sorglos“-Angebot der Lions überzeugte die Kommunalpolitiker und führte zu einem einstimmigen Votum im Ausschuss, das bürgerschaftliche Angebot anzunehmen. Es gibt beim Lions-Club Soest-Hellweg sogar bereits Pläne für einen zweiten öffentlichen Bücherschrank. Zuvor möchten die Beteiligten aber ein Jahr lang den Betrieb des Premierenschranks beobachten.

Der Schrank – also die ehemalige Telefonzelle – ist bereits bestellt und soll in Kürze geliefert werden. Sie geht in das Eigentum der Zentralen Gebäudewirtschaft Soest (ZGW) über.