Startseite Stadtplan Impressum
RSS abonnieren Tweet me An Facebook senden

Neuer Name für das Kunstmuseum

Nach der Umbenennung des bisherigen „Kunstmuseums Wilhelm-Morgner-Haus“ zum „Museum Wilhelm Morgner“ gibt es jetzt auch eine passende und eigenständige Wort-Bild-Marke. Ein grafisches Logo aus den Initialen W und M in den Soester Stadtfarben Rot und Weiß sowie ein darauf abgestimmter Schriftzug werden die Außenwirkung des Museums Wilhelm Morgner künftig prägen. Präsentiert wurde die neue Wort-Bild-Marke jetzt durch den Beigeordneten Peter Wapelhorst, Museumsleiterin Dr. Annette Werntze, Kulturabteilungsleiter Dr. Norbert Wex und Designer Thomas Drebusch (auf dem Foto von links nach rechts).

Die vom Rat beschlossene Umbenennung wird das Haus vor allem jenseits der Soester Stadtgrenzen klar und unverwechselbar positionieren. Der Name verweist auf den Namensgeber, den großen, im Alter von nur 26 Jahren im Ersten Weltkrieg gefallenen Expressionisten. Zugleich lässt der Begriff „Museum“ Raum für Kunst-Aktivitäten, die über Wilhelm Morgner hinausreichen – wie die Stiftung Konzeptuelle Kunst. Insgesamt weist die Bezeichnung Museum Wilhelm Morgner überdies eine gute und harmonische Sprachmelodie auf.

Der neue Name erhält nun mit dem vom Kulturausschuss beschlossenen „Logo“ einen starken Wiedererkennungswert. Die Wort-Bild-Marke stammt vom Soester Designer Thomas Drebusch. Der Kulturausschuss votierte für seinen Entwurf. Drebusch wählte die auch von der Stadt Soest verwendete Schrifttype aus. Basis für das grafische Symbol mit den Initialen W und M ist das Monogramm Wilhelm Morgners aus seiner Hauptschaffensperiode ab 1910. Die Initialen des Künstlers stehen aber gleichermaßen auch für die Anfangsbuchstaben der Wortkombination „Museum Wilhelm Morgner“. „Diese Wort-Bild-Marke kann auch mit Zusätzen versehen werden“, erklärt Drebusch. Je nach Bedarf lassen sich die Titel von Partnern oder Veranstaltungen in der selben Schrifttype ergänzen, wobei sie sich in Farbe und Anordnung bewusst vom Schriftzug abheben können, um die jeweilige Eigenständigkeit zu unterstreichen.

Für den Soester Beigeordneten Peter Wapelhorst, Kulturabteilungsleiter Dr. Norbert Wex und Museumsleiterin Dr. Annette Werntze erfüllt die neue Wort-Bild-Marke die gewünschte Funktion. „Fast alle größeren Museen in der Region in kommunaler Trägerschaft verfügen über ein eigenständiges Erscheinungsbild, um einen hohen Wiedererkennungswert zu erreichen“, erklärt Peter Wapelhorst. Insgesamt stärken die jüngst beschlossene neue Profilierung und Präsenz somit die Markenbildung und die Marktkommunikation.

Der Umbau des denkmalgeschützten Bauwerks ist dank der Unterstützung durch mehrere Fördergeber möglich. Zuschüsse stellt der LWL aus dem Förderprogramm für westfälische Museen und Gedenkstätten mit musealem Bestand zur Verfügung. Weitere Mittel steuern Bund und Land im Rahmen der Städtebauförderung bei.